Wie immer gilt das meine Beiträge Spoiler enthalten.
Nachdem mich ein süchtig machendes Spiel namens World of Warcraft lange Zeit von diesem Tagebuch und Filmen allgemein ferngehalten hat, werde ich mich dem Tagebuch und den Filme an sich mal wieder ein wenig mehr widmen.
Krieg der Welten ist wohl DER Blockbuster 2005. Ich habe mich sehr geärgert nachdem ich nun auf DVD zu Hause gesehen habe, dass ich ihn seinerzeit nicht im Kino gesehen habe.
Der Film hat ziemlich eindrucksvolle Bilder und eine ziemlich packende Stimmung. Die Geschichte dürfte jedem bekannt sein: Nach einer Reihe “Unwetter” auf dem ganzen Planeten erscheinen überall auf der ganzen Welt dreibeinige Killermaschinen aus dem Boden, die mit einem Hitzestrahl jegliches Leben auslöschen, welches ihnen begegnet. Binnen weniger Tage ist die Supermacht Amerika quasi besiegt, das es kein Mittel gegen die Dreibeiner gibt, sie haben ein Schutzschild, welches von konventionellen Waffen nicht durchdrungen werde kann. Durch einen EMP der überall auftritt, wo die Maschinen aus dem Boden aufgetaucht sind, funktioniert kein Auto mehr, so flieht ganz Amerika zu Fuß vor den Dreibeinern.

Der Film ist, als Blockbuster gehen ziemlich genial. Gerade die Kellerszene erzeugt eine ziemlich dichte Spannung und man fiebert ziemlich mit den Charakteren mit. Auch die Szene auf dem Hügel ist ziemlich packend. Auf der einen Seite versucht Ray seinen Sohn davon abzuhalten ins sichere verderben zu gehen und sich den US-Streikräften anzuschließen, die auf der anderen Seite des Hügels gegen die Aliens kämpfen, währrend auf der anderen Seite 100m den Hügel hinab ein fremdes Pärchen seine Tochter mitnehmen will, da sie denken sie würde allein und ohne Eltern sein. Ray hat die Wahl entweder weiter seinen Sohn festhalten und seine Tochter verlieren, oder seinen Sohn in den sicheren Tot gehen lassen und versuchen seine Tochter zu retten …

In solchen und zahlreichen Zähnen zeigt sich Tom Cruise schauspielisch von seiner besten Seite. Er schafft es sämtliche Emotionen seinen Charakters glaubhauft und gut darzustellen. In seinem Gesicht kann man zu jeder Zeit den Gemütszustand von Ray herauslesen. Ray ist das gegenstück zum sonst Cruise-typischen Filmhelden. Er ist ein einfacher Kranführer, der alle paar Wochen seine Kinder sehen darf. Von den Ereignissen überrollt gibt es nur eine einzige Sache die ihn antreibt: das Leben seiner Kinder zu schützen. Und man sieht in jeder Sekunde die wachsende Angst und Verzweiflung die er durchlebt. Cruise und Spielberg ist und bleibt einfach eine gute Kombination.

Das einzige was mich und eignetlich sehr viele Leute an dem Film wirklich enttäuscht hat ist sein Ende. Bis zur Kellerszene ist der Film sehr dicht, sehr spannend, sehr gut. Danach kommt ein Bruch der irgendwie nicht hätte sein müssen. Das Ende kommt sehr plötzlich und fällt, ganz dem Buch folgend, relativ unspannend aus.
Alles in allem kann es aber den positiven Gesamteindruck des Films nicht wirklich trüben. Daher gibts von mir eine klare
8 / 10