Monthly Archive for "Dezember 2005"



Drama &Jake Gyllenhaal &Jennifer Aniston &Romanze Benjamin on 01 Dez 2005

The good girl (Miguel Arteta, USA 2002)

Depressiv, unglücklich, auswegslos. So sieht die dreißigjährige Justine ihr eigenes Leben. Verheiratet mit einem Mann, mit dem sie nach sieben Jahre Ehe nichts mehr verbindet, träumt die Discountarbeiterin davon aus diesem Dasein auszubrechen.
Eines Tages bekommt sie einen neuen Arbeitskollegen, den zweiundzwanzigjährigen introvertieren, depressiven und unglücklichen Holden. Die Gemeinsamkeiten sind offensichtlich. Beide sind vom Leben enttäuscht und beide träumen von einem anderen Leben. Beide sehen im andere die Möglichkeit der Erfüllung ihrer Träume. So nimmt die Affäre ihren Lauf. Doch natürlich verketten sich die Umstände ungünstig, natürlich fliegen sie auf und eine Kette tragischer Ereignisse kommt ins Rollen …

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Komödie, Romanze … irgendwie ist dieser Film nichts von beidem.
Er zeigt eine depressive Jennifer Aniston, die auch in Momenten die eigentlich vom Glück erfüllt sein sollten nie wirklich lächeln kann, da sie ihr immer bewußt ist, dass sie gerade jemandem weh tut. Sie weigert sich lange davor sich in ihr Schicksal zu ergeben. Ich denke ich bin was Liebesfilme angeht aber auch einfach benachteiligt, da mir nach Before Sunrise und Before Sunset wohl nie wieder ein Film so ausgeprochen gut gefallen wird, wie diese beiden absoluten Meisterwerke ihres Genres. Aber wie gesagt, man hat oft das Gefühlt “The good girl” will gar kein Liebesfilm sein.
Der Film hat keine starken Dialoge, und viele der Dialogen fühlen sich falsch an. Man selbst hätte in der Situation ganz anders reagiert, man bekommt so immer weniger Bezug zu den Figuren. Als eine der unterhaltsamsten und witzigsten Komödien des Jahres angepriesen ist der Film zu dem auch nicht ein einziges Mal komisch.
Schade eigentlich da Jennifer Aniston in Friends doch ihre Fähigkeiten in diesem Bereich 10 Jahre lang bewiesen hat. Wobei man auch da sagen muss, das sie zu 80% von ihrem wirklich bezaubernden Äußeren lebt, aber selbst dass kann sie in diesem Film nicht retten, da sie einfach nur (gewollt) alt aussieht. Aus meiner Sicht kann sich auch dieser Film nach zuletzt “Layer Cake” in die Reihe überflüssiger Filme einordnen, die man nicht wirklich gesehen haben muss.

2 / 10

Horror &Mystery Benjamin on 01 Dez 2005

Der verbotene Schlüssel (Ian Softley, USA 2005)

Ein Film mit einem wie ich finde sehr starken Ende. Leider können die 90 vorhergehenden Minuten da nicht ganz mithalten. In der Videothek steht er unter Horror, aber im Grunde ist er eher unter Mystery einzuordnen.
Caroline ist Krankenschwester in einem Hospiz. Sie arbeitet noch nicht lang dort, sie hat sich erst ein Jahr zuvor nach dem Tod ihres Vaters, bei dem sie nicht dabei war, entschieden diesen Weg zu gehen. Allerdings hat sie Probleme mit der Arbeitsweise den Tod nur als Geschäft zu sehen und nach dem Tod eines Patienten ohne Umschweife zum nächsten Patienten überzugehen.
Daher reagiert sie auf eine Anzeige in einer Zeitung in der eine Krankenschwester für Heimpflege gesucht wird. Es handelt sich um ein altes Ehepaar, welches in einem Haus in den Sümpfen außerhalb der Stadt wohnt. Der Mann hat vor einem Monat einen Schlaganfall erlitten.
Carolina sagt der Job zu, da sie sich selbst sehr stark ohne an Vorschriften gebunden zu sein einbringen kann und eine sehr persönliche Beziehung zu Ben aufbauen kann. Sie lebt sich ein und bekommt auch einen Universalschlüssel der Tür im Haus öffnet, den Skelettschlüssel.

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Durch Geräusche aus dem oberen Bereich des Hauses aufgeschreckt, sucht sie nach deren Ursache und stößt dabei auf dem Dachboden auf eine verschlossene Tür, die auch vom Skelettschlüssel nicht geöffnet werden kann. Durch Violet aufgeschreckt muss sie ihre Erforschung der mysteriösen Tür vorzeitig abbrechen. In der Nacht versucht Ben, der seit dem Schlaganfall gelähmt ist und nicht mehr sprechen kann, aus dem Haus zu fliehen, doch durch seine Behinderung gelingt ihm dies natürlich nicht. Caroline versucht zu ergründen, was in Ben vorgeht, die Kommunikation fällt aber auf Grund seiner Behinderung schwer. Sie findet heraus, dass Ben auf dem Dachboden war, als er seinen Schlaganfall hatte und so beschließt sie, der Sache nachzugehen. Schließlich gelingt es ihre, diese letzte Tür zu öffnen und sie entdeckt einen Hoodooraum. Hoodoo ist eine Art nativer Magie, die vor allem in den Südstaaten unter den Afroamerikanern sehr verbreitet ist.
Nach und nach findet sie heraus, dass Violet diesem Hoodooglauben folgt und sie vermutet, dass sie ein Art Magie auf Ben gewirkt hat, um ihn durch seine Opferung ihr eigenes Leben zu verlängern. Da sie Ben sehr stark an ihren Vater erinnert und sie sich ihm verpflichtet fühlt, beschließt sie, ihm bei der Flucht aus dem Haus zu helfen …

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Wie gesagt, eher weniger Horror, wenngleich es natürlich auch momente im Film gibt die sehr viel Spannung erzeugen und die Schockmomenten gleichkommen, so liegt der Fokus des Films doch eher auf der Entdeckung des Hoodookultes und dessen Auswirkungen.
Nach Sichtung des Filmes bleiben immer noch einige Fragen offen, da auf einmal die Spiegelsache nur noch sehr wenig Sinn macht, aber auf einmal macht der Tod der Schwarzen Diener anfang des Jahrhunderts doch sehr viel Sinn …
Für einen Videoabend sicher nicht der schlechteste Film, allein Kate Hudson macht den Film schon sehr sehenswert, aber Filme diesen Genres schaffen es nach wie vor nicht wirklich mich zu fesseln. Dabei habe ich ihn um die Wirkung ein wenig zu verstärken extra um drei Uhr nachts gekuckt.
Wirkliche Probleme beim Einschlafen werde ich jetzt gleich aber dennoch voraussichtlich nicht haben.

6 / 10

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