Feel Good &Komödie &Meryl Streep Benjamin on 03 Apr 2007 04:53 am
Der Teufel trägt Prada (David Frankel, USA 2006)
Handlung (Wikipedia)
Andrea Sachs, genannt Andy, Absolventin der Northwestern University, bewirbt sich als zweite Assistentin von Miranda Priestly, der Chefredakteurin der Modezeitschrift „Runway“. Die Zeitschrift ist führend in der Modebranche, Andy sieht diesen Job als Qualifikation und Sprungbrett für größere Aufgaben. Von Mode hat sie keine Ahnung, hört jedoch von verschiedenen Personen, dass für diesen Job Millionen Frauen sterben würden. Die Angestellten, insbesondere die erste Assistentin Emily, machen sich über Andy lustig, da sie in ihren Augen vollkommen unmöglich gekleidet und dazu mit Kleidergröße 36 viel zu dick sei.
Als Priestly eintreffen soll, herrscht helle Aufregung in den Büros: Die Chefin kommt einige Minuten früher als geplant, wofür alles vorbereitet werden muss. Andy wird dabei vergessen und sitzt bis zum Eintreffen der Chefin verloren auf einem Stuhl herum. Miranda erkundigt sich nach der unbekannten und „unmöglich“ aussehenden Person und bittet sie persönlich zum Gespräch. Enttäuscht von vielen Modepüppchen, die zuvor als Assistentinnen versagt haben, gibt Miranda Andy den Job.
Die ersten Wochen sind für Andy, die von Miranda immer Emily gerufen wird, die Hölle. Nach und nach lernt sie jedoch, immer besser klarzukommen, die „echte“ Emily hilft ihr dabei. Sie wird dabei nicht müde zu betonen, wie begehrt dieser Job sei, auch wenn sie permanentem Stress ausgesetzt sei und dazu noch lausig bezahlt werde. Andy nimmt sich vor, zumindest ein Jahr durchzuhalten. Irgendwann, als Symbol für die Anerkennung der Kollegen, gibt ihr Nigel, einer der Autoren des Blattes, ein Paar Stöckelschuhe mit der Bitte um Anprobe. Nachdem beide feststellen, dass die Schuhe gut aussehen, führt Nigel Andy in die Kleiderkammer, bemerkt allerdings, dass für Größe 36 nur schwer etwas zu finden sei. Von nun an beginnt die Verwandlung von Andy von der grauen Maus in eine dem Job angemessene und modisch gekleidete Frau. Irgendwann nennt Miranda sie nicht mehr Emily, auch die Anerkennung der Kollegen wächst. Nach und nach führt das zu Spannungen in ihrem Privatleben und gipfelt in einem Abend, an dem sie keine Zeit hat, beim Geburtstag ihres Lebensgefährten dabei zu sein, dem Soßenkoch Nate.
Mirandas Erwartungen sind oft unerfüllbar. Eines Abends möchte sie zurück nach Hause fliegen, aber wegen eines Wirbelsturms wurden alle Flüge abgesagt. Trotzdem erwartet sie von Andy, ein Flugzeug aufzutreiben. Als Andy dies nicht gelingt, zeigt sich Miranda tief enttäuscht. Im Laufe der Zeit erfüllt Andy inzwischen aber die überzogenen Erwartungen von Miranda, die jedoch nicht dazu neigt, das auch anzuerkennen. Selbst die Forderung, den neuen, noch unveröffentlichten Harry Potter-Band zu besorgen, wird mit der Hilfe eines befreundeten Kolumnisten erfüllt.
Anstatt Emily, die eine schwere Erkältung bekommt, soll Andy, die inzwischen auf Kleidergröße 34 abgemagert und damit auch körperlich bei ihren Kolleginnen angekommen ist, zur jährlichen Modenschau nach Paris fliegen. Andy sagt Miranda, wieviel die Reise ihrer Kollegin bedeute. Miranda deutet an, dass nur die Teilnahme an der Reise Andys Job sichere.
Andy ruft Emily an, um ihr die schlechte Nachricht mitzuteilen, Emily hatte sich seit Monaten auf diese Reise gefreut. Sie ist gerade in den Straßen New Yorks mit Besorgungen für Miranda beschäftigt, während des Telefonats wird sie, da sie einen Moment unachtsam ist, von einem Auto angefahren und verletzt, sie muss daraufhin ins Krankenhaus.
In Paris angekommen, begegnet Andy zufällig dem Reporter Christian Thompson. Die beiden liefen sich bereits zuvor häufig über den Weg, ihm verdankt sie auch das Harry-Potter-Manuskript. Christian hat bei den Begegnungen nie seine Zuneigung zu Andy verheimlicht. Auch hat er Andy des Öfteren vorgeschlagen, sie mit anderen Journalisten bekanntzumachen, um ihr zu einem anderen Job zu verhelfen. Beiden Angeboten hatte Andy bislang immer eine Absage erteilt. In Paris verbringen die beiden miteinander eine Nacht.
Nigel will aus der Redaktion aussteigen und den Job des Geschäftsführers eines Modeunternehmens übernehmen. Er freut sich und feiert gemeinsam mit Andy. Sachs erfährt von Thompson, dass die Position Mirandas eine andere Frau übernehmen soll. Sie versucht, Priestly zu warnen, wird aber abgewiesen. Während eines Empfangs verkündet Priestly, die gut bezahlte Stelle des Geschäftsführers solle nicht Nigel, sondern die Frau übernehmen, die als ihre Nachfolgerin gehandelt wurde. Nigel ist niedergeschlagen.
Später, während einer Autofahrt, sitzt Andy zusammen mit Miranda auf dem Rücksitz. Miranda offenbart, dass sie über ihre drohende Entlassung gewusst und rechtzeitig gehandelt habe. Sie habe dem Besitzer der Zeitschrift gedroht, gemeinsam mit ihr würden die Zeitschrift Models verlassen, die sie im Laufe der Jahre entdeckt habe. Sie stellt fest, dass sich Andy sehr verändert habe und deutet Ähnlichkeiten zwischen ihnen beiden an. Andy spricht an, was Miranda Nigel angetan habe. Miranda erwidert, Andy habe dasselbe ihrer Kollegin Emily angetan.
Nach dem Aussteigen entfernt sich Andy unbemerkt aus dem Trubel. Nach kurzer Zeit stellt Miranda fest, dass ihre Assistentin einfach gegangen ist und versucht, sie anzurufen. Andy wirft daraufhin das Handy in einen Springbrunnen.
Andy bewirbt sich um einen neuen Job als Redakteurin einer New Yorker Zeitung. Der Chef der Zeitung bekommt von Miranda ein Fax, in dem sie Andy als „größte Enttäuschung“ bezeichnet. Weiterhin steht dort, dass der Manager ein „Idiot“ wäre, wenn er Andy nicht einstelle. Andy bekommt daraufhin den Job. Gleichzeitig findet Nate eine neue Anstellung in Boston.
Andy sieht auf der Straße Miranda, die in ihr Auto einsteigt. Sie winkt ihrer ehemaligen Chefin zu, diese tut jedoch so, als ob sie Andy nicht bemerkt hätte. Im Auto nimmt sie ihre Dunkelbrille ab und lächelt.
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“Das wars.” Meryl Streeps bzw. Armanda Priestlys Lieblingssatz. Nicht teuflisch sondern göttlich ist es wie Meryl Streep hier die vor arroganz strotzende Runaway-Chefredakteurin Aramanda Priestly gibt. Der Film ist ein Unterhaltungsfilm durch und durch. Immer wieder gibt es sartirische Seitenhiebe auf die Modeindustrie, aber der Film ist weit davon entfernt wirklich gesellschaftskritisch zu sein. Ich habe mich lange dagegen gewehrt den Film zu kucken, sogar als er bei uns im Kino lief hab ich ihn boykottiert, aber als dann der Wunsch nach was seichtem kam dachte ich mir ok, so schlecht wirds schon nicht werden. Und ich muss sagen es hat sich durchaus gelohnt, “Der Teufel trägt Prada” ist ein Film den man zum absacken immer mal wieder kucken kann. Die Wandlung Andys vom häßlichen Entlein zur modebewußten 1. Assistentin von Miranda macht Spass und allein Meryl Streep macht diesen Film mehr als sehenswert.
8.5 / 10
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