ScienceFiction Benjamin on 03 Apr 2007 04:52 am

Solaris (Andrej Tarkowski, Sowjetunion 1972)

Handlung (Wikipedia)
Der Psychologe Kris Kelvin wird zu dem weit entfernten Planeten Solaris geschickt, dessen Erforschung sich seit längerem in einer Krise befindet. Man nimmt an, dass die dort stationierten Wissenschaftler psychisch verwirrt sind. Vor der Abreise, besucht Kelvin seinen Vater. Dieser hat seinen Freund Berton eingeladen, weil Berton meint, dass seine Erfahrungen , die er bei einer Mission auf Solaris gemacht hat, wichtig für Kelvin sein könnten. Die Weltraumreise selbst wird nur angedeutet, Kelvin findet sich unvermittelt auf der Raumstation wieder.

Die Forschungsstation, die über dem von einem riesigen Ozean bedeckten Planeten schwebt, befindet sich ebenso wie die beiden Wissenschaftler Snaut und Sartorius in einem chaotischen Zustand. Gibarian, der dritte Wissenschaftler, hat sich umgebracht. Kelvin, der zunächst nur übermüdet und irritiert wirkt, wacht am nächsten Morgen in seiner Kajüte neben einer jungen Frau auf: Er erkennt seine tote Frau Harey, für deren Selbstmord er sich verantwortlich fühlt. Bald erfährt Kelvin, was es mit dieser Erscheinung auf sich hat: Der rätselhafte Ozean, der Intelligenz zu besitzen scheint, wurde mit harter Röntgenstrahlung „gereizt“ – anscheinend antwortet er darauf, indem er Inhalte aus dem Gedächniss der Wissenschaftler, die das Gewissen betreffen, materialisiert.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen nunmehr Kelvins Versuche, sich mit „Harey“ auseinanderzusetzen. Einmal schießt er sie mit einer Rakete in eine entfernte Umlaufbahn – es nützt ihm nichts: Harey taucht alsbald in einer zweiten, völlig identischen Gestalt wieder in seiner Kajüte auf. Die beiden anderen Wissenschaftler – Snaut, der resigniert hat, und Sartorius, der verbissen an einer Methode zur Neutralisierung der Wirkungen des Planeten arbeitet – werden zusehends zu Randfiguren. Harey, die zunächst nur Kelvins Erinnerungen an sie entspricht, entwickelt ein Bewußtsein von sich selbst: Weil sie ein Gespräch belauscht hat, weiß sie, dass sie ein Duplikat der erinnerten Harey ist. Indem sie diese Tatsache akzeptiert, tritt sie als eigenständige Persönlichkeit auf, und Kelvin nimmt sie als solche an. Er ringt sich zu dem Entschluss durch, bei ihr auf der Station bleiben zu wollen. Harey möchte nicht, dass Kelvin ihretwegen leiden muss und lässt sich von Sartorius durch einen “Anihilator” vernichten. Durch das dem Ozean übermittelte Elektroenzephalogramm, der eine Aufzeichnung von Kelvins Hirnaktivität im Wachzustand ist, setzte die Wiederkehr der Materialisierungen aus. Der Film endet in visionären Bildern: Aus Kelvins Gedanken hat der Ozean “Gedächtnisinseln” extrahiert. Auf einer “Gedächnissinsel” sieht man, wie Kelvin zurückkehrt zu seinem Vater und vor ihm auf die Knie fällt.(Tarkowskij benutzt hier das Bild aus dem Jesusgleichniss ” verlorener Sohn”)

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Nachdem 40 Minuten absolut nichts passiert ist und die Handlung nicht wirklich vorangeschritten ist habe ich dann beschlossen mir das nachts um drei nicht weiter anzutun und hab den Film ausgemacht. Vielleicht setze ich ihn irgendwann fort aber, na ja, gibt noch viele andere filme die gesehen werden müssen ;-)

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