Roadtrip Benjamin on 02 Jun 2007 03:46 am

Born to Be Wild – Saumäßig unterwegs (Walt Becker, USA 2007)

Tim Allen, John Travolta, Martin Lawrence, William H. Marcy spielen die Freunde Doug, Woody, Bobby und Dudley. Sie kennen sich größtenteils alle aus ihrer Schule sind alle Ende 40 und trotz aller Träume die sie in ihrer Jugend hatten sind sie mit den Jahren doch zu den alten Säcken verkommen, die sie nie werden wollten, jeder für sich mit seinen ganz eigenen Problemen im privaten und beruflichen Bereich, die zu Anfang des Films auch jeweils einzeln kurz dargestellt werden. Einmal die Woche fahren sie auf ihren Motorrädern in den örtlichen Bikershop, trinken ein Bier und verbringen so ihren Männerabend, bis eines Tages Woody vorschlägt, dass sie sich eine Woche frei nehmen und alle gemeinsam einen Roadtrip an die Westküste unternehmen, ohne Handies, ohne Familie, ohne Verpflichtungen, nur sie selbst und die Straße.
Nach ein paar Tagen Fahrt landen die vier in der Stammbar der Del Fuegos, einer berüchtigten Motorradgang aus der Gegend und geraten in Trouble mit den streitsüchtigen Bikern, wobei Dudley seinen fahrbaren Untersatz verliert.
Bei dem Versuch, es wieder zurückzuholen fackelt Woody ihre Bar ab, so dass aus dem Streit ein Krieg wird.
Auf der Flucht kehren die Vier in der Kleinstadt Madrid ein, wo sie auf Grund eines Sonntags zusammen mit einem akuten Spritmangel einen Tag zwangspause einlegen müssen. Hier werden sie zunächst für Del Fuegos gehalten und dementsprechend zurückhaltend begrüßt. Nachdem sich herausstellt, dass sie nicht dazu gehören und sie herausfinden dass die Del Fuegos regelmäßig in der Kleinstadt einkehren um Unheil zu stiften, beschließen die vier notgedrungen den Einwohnern von Madrid zu helfen, doch natürlich haben die vier in die Jahre gekommenen Freunde gegen die zahlenmäßig und körperlichen Biker keine Chance. Doch da sie an das gute Glauben und hoffen bei den Del Fuegos für Einsicht sorgen zu können, stehen sie immer wieder auf und halten die andere Backe hin, bis schließlich Damien Blade auftaucht, seines Zeichens Bikerlegende und Vorbild der Del Fuegos, welcher ihnen schließlich eröffnet, dass sie den Spirit der Biker verloren hätten und ihr Tun nichts ehrenhaftes hat, worauf die Del Fuegos einsichtig abziehen.

Die Story entspricht so in etwa dem, was ich in meiner Kindheit oft an Filmen gesehen habe, eine klassiche Underdoggeschichte, in der die Moral ganz klar im Vordergrund steht. Natürlich absolut inhaltsleer, aber durchaus amüsant. Für Umsonst im Kino war es ein netter Zeitvertreib, Born to be Wild ist aber weder ein filmischer noch ein komödiantischer Höhepunkt den man nicht zwingend gesehen haben muss, wenn man scih aber in der Videothek zum Griff zur DVD entscheidet hat man das Geld aber auf jeden Fall in einen netten, trivialen aber recht unterhaltsamen Filmabend investiert.

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