Action &Martin Lawrence &Michael Bay &Polizei &Will Smith Benjamin on 16 Jun 2007 04:22 am
Bad Boys – Harte Jungs (Michael Bay, USA 1995)
An Bad Boys hat mir am meisten gefallen, dass er sich selbst nicht wirklich ernst nimmt. Wobei ich mich frage ob Michael Bay seine Filme absichtlich so gestaltet oder ob es einfach nur ein Nebenprodukt seiner Regiekunst ist. Will Smith ist hier in seiner ersten großen Rolle zusammen mit Martin Lawrence zu sehen. Smith ist erscheint hier schon so, wie er später wirklich werden wird: Ein Mann der in jeder Situation cool und lässig ist, und immer die Zügel in der Hand hat. Dieses Jahr erst ist er zum derzeit einflußreichsten und erfolgreichsten Schauspieler gewählt worden, da er in nahezu jeder Rolle einsetzbar ist und auch jede Zielgruppe ansprechen kann
In Bad Boys geben er und Martin Lawrence ein junges Drogenfahnderduo, bei denen man nie weiß ob sie sich jetzt lieben oder hassen. Ständig kabbeln sie sich und gehen sich auf die Nerven, aber sobald es ernst wird weiß jeder dass er auf den anderen zählen. Die Story ist erwartungsgemäß recht trivial, Tea Leonie ist die Augenzeugin eines Mordes, in den Gangster verwickelt sind, die Dank Polizeiinsiderinformationen eine gewaltige, sichergestellte Menge Drogen stehlen konnten. Ihre Freundin, die ermordet wurde, hatte ein spezielles verhältnis zu Mike (Smith), worauf sich Leonie entschließt sich von ihm, und nur vom ihm helfen und schützen zu lassen. Doch Mike fahndet grade extern, so dass sich Marcus (Lawrence) für Mike ausgiebt um ihr Vertrauen zu gewinnen.
Fortan ist der Film geprägt von den Ermittlungen der beiden Cops in dem Fall und das Spiel der vertauschten Rollen aufrecht zu erhalten, was zum einen Probleme mit Marcus Frau bringt, die eh schon mehr als genervt ist von der Problemen die der Job ihres Mannes für den Ehealltag mitbringt, zum anderen wird es mit der Zeit auch ein wenig nervig.
Es ist irgendwie ein typischer Bay-Film, kurzweilig, unterhaltsam, gut in Szene gesetzt, mit einem Score der dem Ambiente des Films entspricht. Unterhaltungskino ohne Tiefgang, also ein Film der in meine persönliche “Nachts um halb zwei” Kategorie fallen würde.
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