Drama &Familie &Komödie &Schwule Benjamin on 20 Jun 2007 02:01 am
Krass (Ryan Murphy, USA 2006)
Also die mit Abstand lustigste Szene ist die, in der der Doktor nachdem finanziellen Zusammenbrauch nach seinem morgentlichen Stuhlgang seine Familie aufgeregt herbeiruft und ihm sein Häufchen zeigt und in der Spirale die die Wasseroberfläche durchbricht ein Zeichen sieht und sein eigenes Leben auf diesen Haufen projeziert und ihn als Symbol für den eigenen Wiederaufstieg sieht, worauf er seine Frau bittet den Haufen vorsichttig mit einem Löffel aus der Toilette zu holen und in der Sonne zu trocknen um ihm einen Schrein zu errichten. Ja wir sollte da vielleicht künftig alle mal einen geaueren Blick drauf werfen, wer weiß was uns unsere Häufchen sagen können.
Davon ab hab ich gluabe ich schon selten nicht mehr einen so belanglosen, trivialen, unbedeutenden und langweiligen Film gesehen. Das einizg Interessante an diesem Film ist, dass er auf einer Biographie beruht.
Gezeigt bekommen wir die Geschichte des junge Augusten, dessen Eltern doch mehr als problematisch sind, der Vater ist Alkoholiker, die Mutter hält sich für eine Dichterin, die immerfort auf ihren Durchbruch wartet und so ganz nebenbei ein wenig nervenkrank ist. Nach der Trennung gibt seine Mutter ihn in die Obhut ihres Psychaters, dessen Familie er sich wohl in seinen Therapiesitzungen zusammengesucht hat, jeder ist auf seine Art verrückt und bald beginnt er seine Homosexualität zu entdecken und sie mit einem 35 jährigen Bekannten auszuleben.
In dieser mehr als merkwürdigen Familie wird er groß und es ist überraschend, dass er es selbst schafft relativ normal zu bleiben und sich dennoch in die Familie zu integrieren. Seine Mutter landet zwischendurch in der Klappsmühle, schafft dann aber doch ihren durchbruch und schafft es auch sich wieder ihrem Sohn anzunähern.
Trotz einiger Stars wie Gwyneth Paltrow oder Alec Baldwin und Brian Cox ist der Film kann der Filn nicht überzeugen. Er ist gewiss nicht gänzlich uninteressant, die Darsteller sind schließlich alle vom Fach und auch die Geschichte hat durchaus was, aber ohne es gelesen zu haben würde ich jedem das zugrunde liegende Buch dringen empfehlen
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