Action &Arnold Schwarzenegger &James Cameron &ScienceFiction Benjamin on 13 Jul 2007 02:50 am
Terminator 2 – Tag der Abrechnung (James Cameron, USA 1991)
Der erste Film der Filmgeschichte überhaupt, der mehr als 100 Mio US$ gekostet hat, was man ihm auch in jeder Minute ansieht und anhört. Lustigerweise hat man den berühmtesten Spruch des Films “Hasta la vista, baby” in der spanischen Fassung des Films in “Sayonara, baby” übersetzt. Terminator 2 gehört zu den Filmen, die man einfach kennen muss, es ist einfach Action Kino vom Feinsten. Die Actionsequenzen sind einfach großartig in Szene gesetzt, wirken aber jederzeit natürlich. Die CGI-Effekte steckten damals noch in den Kinderschuhen, was dem Film sehr zu gute kommt, die Action ist größtenteils noch handgemacht und wirkt deswegen authentisch. Edward Furlong, der junge Connor, ist währrend der Dreharbeiten sichtlich gealtert. Man beachte z.B. die zuerst gedrehten Szenen in der Wüste im vergleich zu den anderen, später gedrehten Szenen. Da Furlong in den Stimmbruch kam, musste er sich nnach Abschluß der Dreharbeiten selbst nachsynchronisieren.
Das gezeigte Zukunftsszenario wirkt nicht so unrealistisch. Die künstliche Intelligenz wird im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt. Die Entwicklung findet vor allem im Militär verwendung wo die KI nach und nach die Menschen ersetzt. Schließlich wird ein Supercomputer zur Verwaltung entwickelt, der nach einem knappen Monat am Netz ein eigenes Bewußtsein entwickelt. Als man den Stecker ziehen will wer er sicht und verwickelt die Menschheit in den dritten Weltkrieg, welcher über drei Milliarden Tote fordert und die Überlebenden in einen apokalyptischen Endkampf der Mennschehit gegen die Maschinen verwickelt, in denen es um der reine überleben der menschlichen Rasse geht. Nachdem im ersten Terminator Teil die Maschinen einen Terminator in die Vergangenheit, unsere Gegenwart geschickt haben, um die Mutter des späteren Anführer der menschlichen Rebellen zu töten, ein Vorhaben welches mißlang, wird nun im zweiten Terminator Teil ein weiterer, verbesserter Terminator, ein T-1000, von den Maschinen durch die Zeit zurück geschickt, um den John Connor, den späteren Anführer, als zehnjährigen zu töten. Doch auch die Rebellen verfügen ihrerseits mittlerweile über Terminatoren, wenn auch älterer Bauart, und so schicken die Rebellen einen T-800 Modell 101, Arnold Schwarzenegger, ebenfalls in die Vergangenheit, um zu verhindern, dass der T-1000 John Connor tötet. Das ist die Rahmenhandlung, die das Grundgerüst für die Jagd der beiden Terminatoren nach John Connor und den Zweikampf der beiden Terminatoren gegeneinander bildet.
Der gute Robert Patrick machte seine Sache als T-1000 perfekt. Er machte sie sogar so gut, dass er jahrelang keine Vernünftigen Rollen mehr bekam, weil von allen als seine Rolle aus T2 gesehen wurde. In irgendeinem Review habe ich mal gelesen, dass Edward Furlong John Connor wie einen Zweitgeboreren spielt, er laut Aussage eines Films aber Erstgeborener ist. Wie man zu dieser Aussage steht, mag jedem selbst überlassen bleiben. Arnold Schwarzenegger mimt hier den Terminator als gefühlskalte, absolut logisch denkende Killermaschine perfekt, auch wenn er längere Monologe im Auto von auf die Windschutzscheibe geklebten Zetteln ablesen musste
Bei dem Film bevorzuge ich auf jeden Fall die deutsche Synchro, zum einen passt Arnies Stimme wesentlich besser, zum anderen sind meiner Meinung nach auch viele Sprüche gut oder besser übersetzt, auch wenn die Übersetzung manchmal Macken hat, etwa wenn von neutralem statt neuralem Netzwerk die Rede ist. 14 Mio$ Gage bei 700 Worten Dialog – Hasta la vista, baby hat also gerade mal 83.000$ gekostet.
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