Larry Daley ist ein erfolgloser Träumer und lebt in New York City. Seine geschiedene Frau Erica droht, er werde den gemeinsamen Sohn Nick nicht mehr sehen können, sollte er weiterhin ein ungeregeltes Leben führen. In letzter Not nimmt er eine Stelle als Nachtwächter im Museum of Natural History an und glaubt, einen leichten Job gefunden zu haben. Weil die Geschäfte des Museums schlecht laufen, werden die Stellen der Nachtwächter abgebaut – die bisherigen drei Nachtwächter wurden gefeuert.
An seinem ersten Arbeitstag stellt Daley fest, dass sämtliche im Museum ausgestellten Exponate zum Leben erwachen, sobald die Sonne untergeht. Sein neuer Arbeitsplatz wird von einer schier unüberschaubaren Zahl verschiedenster Wesen heimgesucht. Das Skelett eines Tyrannosaurus rex fordert ihn zum Apportieren heraus; Kriegsherren, Seefahrer, wilde Tiere und Steinzeitmenschen machen das Museum unsicher, und Daley wird klar, dass er diesen Job massiv unterschätzt hat.
Daley hatte von den früheren Nachtwächtern ein Benutzerhandbuch für den Nachtwächterposten erhalten, welches aber von Dexter, einem Kapuzineraffen aus der Afrikaabteilung, zerrissen wird. Und so muss sich Daley ohne Hilfe den abendlichen Geschehnissen stellen. Daley freundet sich mit der Wachsfigur von Theodore Roosevelt an, welcher Daley hilft und ihm Mut macht, seinen Job fortzuführen, nachdem dieser kurz vorm Aufgeben ist.
Als er am nächsten Morgen den Heimweg antritt, trifft er – völlig erschöpft und desillusioniert – auf seinen Sohn, welcher ihn um eine Museumsführung bittet. Dies sagt er ihm zu, und so tritt er doch noch zur nächsten Schicht an.
In der nächsten Nacht versucht Daley alles besser zu machen. Er hat über den kompletten Museumsinhalt angefangen zu recherchieren. Doch dies bringt wieder nur Probleme mit sich, als er zum Beispiel den Höhlenmenschen ein Feuerzeug gibt, und diese sich damit in Brand stecken. Einer von ihnen bricht aus dem Museum aus und wird von der aufgehenden Sonne vernichtet.
Wegen der Wachsfigur wird Larry gefeuert, kann aber wieder eine Gnadenfrist erbitten. Am nächsten Abend nimmt Daley seinen Sohn Nick mit ins Museum, um ihm zu zeigen, wie die Ausstellungen zum Leben erwachen und ihn zu beeindrucken. Doch die Exponate bleiben leblos, wie Daley herausfindet, weil die für das Erwachen schuldige goldene Tafel des Pharaos Ahkmenrah, die im Museum ausgestellt wird, verschwunden ist.
Als Nick und Daley die Tafel im Lager der Nachtwächter finden, werden sie von den drei alten Nachtwächtern attackiert und in die Kammer des Pharaos gesperrt. Diese machen sich nun auf die Suche nach weiteren wertvollen Stücken, um diese zu verkaufen. Der Pharao erwacht derweil zum Leben, da Nick die Tafel des Pharao wieder aktiviert hat und veranlasst eine Suche nach den drei alten Nachtwächtern, wobei sie von den Exponaten des Museums unterstützt werden. Einer der Nachtwächter ist bereits nach draußen geflohen und wird von allen, auch den Exponaten, verfolgt. Das ist gefährlich, da bei Sonnenaufgang alle Exponate, die sich außerhalb des Museums befinden, zu Staub zerfallen. In einer wilden Verfolgungsjagd wird auch der letzte Gauner gestellt. Allerdings sind die Exponate mittlerweile in alle Winde verstreut, und Daley bittet den Pharao um Hilfe. Dieser schafft es mit Hilfe der Magischen Tafel, die Exponate vor Sonnenaufgang zurück ins Museum zu lenken.
Am nächsten Tag zeigt der Museumsdirektor Daley in den Nachrichten ausgestrahlte Berichte über seltsame Vorkommen im Park und im Museum und auch Videos, die die Exponate außerhalb des Museums zeigen, und stellt ihn zu Rede. Dieser beteuert, nichts darüber zu wissen und wird gefeuert. Als der Direktor aber die vielen, durch die Fernsehberichte angelockten, Museumsbesucher erblickt, stellt er Daley wortlos wieder ein. In der Nacht darauf feiert das ganze Museum eine großes Fest.
Im Abspann sind die alten drei Nachtwächter zu sehen, die sich unterhalten und dankbar dafür sind, dass Larry sie nicht verraten hat, und die nun als Reinigungskräfte im Museum arbeiten. (wikipedia.de)
Ich hasse Ben Stiller und ich hasse Ben Stiller Filme. Flirting with Desaster und Glauben ist alles sind die einzigen beiden Filme mit ihm die ich einigermaßen unterhaltsam oder sogar gut finde. Besonders schlimm ist Ben Stiller im Zusammenspiel mit Owen Wilson. Ich kann nicht verstehen wie jemand diese Art von Humor auch nur im geringsten wirklich lustig finden kann.
Mit all diesen Vorbehalten bin ich natürlich auch an Nachts im Museum herangegangen und zu meiner eigenen Überraschung muss ich sagen, dass der Film durchaus funktioniert. Gut er ist nun nicht besonders lustig und witzig. Aber das Szenario ist recht interessant und die einzelnen in ihr vorkommenden Charaktere sind allesamt doch sehr nett herausgearbeitet. Der Film entwickelt sich und ist auch eigentlich kurz nachdem es losgegangen ist schon wieder vorbei, teilt er sich doch im wesentlichen in drei Teile, die erste Nacht, in der Stiller mit allem überfordert ist, dann die zweite Nacht, wo er dank des Handbuchs wesentlich routiniert auftritt, und dann beginnen in der nächsten Nacht auch schon die Ereignisse sich zu überstürze, so dass zu keinem Zeitpunkt längen entstehen. Also Nachts im Museum ist sicherlich alles andere als ein guter Film, nie im Leben ein anspruchsvoller Film und auf gar keinen Fall ein wirklich lustiger Film, aber durchaus ein Film, der einem mit einem guten Gefühl zurücklässt. Zumindest wenn man nicht einen von den drei genannten Filmen erwartet. Und an manchen Filmabenden möchte man doch eigentlich gar nicht mehr.