Komödie Benjamin on 05 Aug 2007 09:30 pm
Sterben für Anfänger (Frank Oz, USA 2007)
Endlich ein Lichtblick im bisher so düsteren Kinojahr 2007. Bezeichnenderweise ist es wieder eine Komödie, und es ist wieder eine britische. Diesmal passt der rabenschwarze Humor auch gleich zum Thema. Die Trauerfeier für Daniels verstorbenen Vater ist Thema des Films, dessen Inhalt ich nicht erzählen werde, da dies in einer Nacherzählung enden würde, die dem Film nicht gerecht werden würde, man muss ihn einfach selbst sehen. Der Film setzt nicht auf Slapstickhumor, sondern bringt seine lustigen Momente wohl dosiert und wohlplaziert. Anders als zuletzt Der Partyschreck bekommt man nicht einfach eine Aneinanderreihung von Sketchen serviert, sondern eine sich entwickelnde Geschichte deren Gags sich mit der Zeit immer mehr auf die Geschichte und die Charaktere selbst beziehen, und trotzdem das Kunststück schafft, die Würde des Verstorbenen trotz aller Ereignisse und Offenbarungen am Ende zu wahren. Lediglich die finale Trauerrede Daniels hat mich persönlich etwas kalt gelassen, er hätte sie vielleicht doch lieber seinen Bruder halten lassen sollen. Aber seht selbst. Die Länge dieser Rezension steht übrigens in keinem Verhältnis zum Film selbst, ich finde es aber immer noch schwer in Worte zu fassen, was mir gerade an Komödien gefällt, wobei dies ja eh selten der Fall ist. Auf jeden Fall ein Film den man sich gut im Kino oder auf DVD ansehen kann, und wie eingangs schon gesagt, im, für Cineasten überaus schwachen Kinojahr 2007 ein absoluter Höhepunkt.
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