Uncategorized Benjamin on 21 Aug 2007 02:59 pm
Die Ritter der Kokosnuss (Terry Jones/Terry Gilliam, Großbritannien 1974)
Ein Film, der zurecht den Status eines Kultfilms genießt. Monthy Pythons erster Ausflug auf die große Kinoleinwand bringt dem Zuschauer jede Menge zündender Gags am Fließband, die relativ locker über einen dünnen roten Faden zusammenhängen und die Geschichte von König Arthus und seiner Suche nach dem heiligen Gral erzählen. Das Killerkaninichen, der schwarze Ritter, der einen abgeschlagenen Arm nur als Kratzer bezeichnet, der ewige Disput zwischen Franzosen und Engländern, die ersten Ideen von Demokratie, die Ritter, die sich keine Pferde leisten können, die Ritter die Ni sagen, sind allesamt Klassiker geworden, die jedes Kind kennt oder kennen sollte. Die Filme von z.B. Peter Sellers liefern ja oft auch nur eine lose Aneinanderreihung von Gags und Sketchen, die Art, wie Terry Gilliam dies Prinzip umsetzt, gefällt mir persönlich allerdings viel besser. Die Ritter der Kokosnuss hat so viele zahlreiche zitierwürdige Dialoge, dass er nur noch vom Life of Brian übertrumpft wird.
Ein kurzweiliger zeitloser Klassiker, den man sich immer mal wieder ohne dass er langweilig wird. Durch die wabernden Nebel, sumpfigen Landschaften und den ständigen Dreck überall gewinnt er sogar ein wenig Authenzität, sobald das überhaupt möglich ist. Lediglich am Ende hätte ein wenig gepfeilt werden müssen, das ist mir ein wenig zu einfallos, aber das wurde ja ebenfalls im Nachfolger ausgebessert.
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