Uncategorized Benjamin on 15 Sep 2007 04:08 am
It’s all about Love (Thomas Vinterberg, USA/Japan/Schweden/Großbritannien/Dänemark/Deutschland/Holland 2003)
Ein seltsamer Film. Vinterberg versucht sich ein wenig bei Kubrick zu bedienen, scheitert damit aber kläglich. Der Film ist verwirrend wie 2001 (na ok nicht ganz so), ohne dabei aber je dessen Komplexität oder Intensität zu erreichen. So sehr ich Joaquin Phoenix auch mag, so wenig passt er in die Rolle bzw. den Film. Der Film wirkt komisch steril, und man bleibt die ganze Zeit über sehr distanziert. Im Jahr 2021 sterben Menschen auch schonmal an gebrochenen Herzen und die Einsamkeit des Individiuums in der Masse ist hier ein zentrales Thema, und die Einsicht, dass es die Liebe ist, die alles zusammenhält, kommt zu spät.
Ein Film der sicherliche viele interessante Aspekte aufgreift, die anders umgesetzt sich interessant wären, aber die Art der Inszenierung ist absolut mißlungen,
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