Uncategorized Benjamin on 01 Okt 2007 08:28 pm

Das Lächeln einer Sommernacht (Ingmar Bergman, Schweden 1955)

Mein zweiter Bergman Film nach dem siebten Siegel. Das Lächeln einer Sommernacht wird oft als der seichteste und einfachste Bergman beschrieben, bisher ist es für mich defintiv der unspannendste und langweiligste. Eine Gesellschaftskomödie, die um die Jahrhundertwende spielt und die Irrungen und Wirrungen der Liebe zum Thema hat. Warum dieser Film die Goldene Palme gewonnen hat, vermag ich nicht zu sagen, die Konkurrenz in dem Jahr muss recht schwach gewesen sein. Komödie hier im Sinne von “lustiger Film” aufzufassen ist sicher falsch, es gibt vlt. einige Momente in denen man schmunzeln kann, aber der Film ist weit von dem entfernt, was man heutzutage unter Komödie versteht. In erster Linie geht es um die Beziehungen der Personen untereinander, dem älterem Advokat, seiner jungen Frau und seinem jungen Sohn, der jungen Haushälterin die den Sohn umzirzt, die ehamlige Geliebte des Advokaten und ihres eifersüchtigen Verehrers und und und. Vielleicht bin ich noch nicht weit genug, um diesen Film gut finden zu können. Es gibt immerhin zahlreiche Beispiele von Filmen, die ich mir vor drei Jahren sicher gar nicht erst angesehen hätte, die ich heute für Meisterwerke halte, aber ich denke, dass wird bei diesem Film auch in ein paar Jahren nicht der Fall sein. Es gibt sicher deutlich bessere Filme von Bergman, ich fürchte dass “Die Jungfrauenquelle” eben so ein reinfall wird, zumindest bin ich gestern nach 10 Minuten eingeschlafen….

Trackback This Post | Subscribe to the comments through RSS Feed

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.

kostenloser Counter

kostenloser Counter