Uncategorized Benjamin on 04 Okt 2007 03:42 am

Ferris macht blau (John Hughes, USA 1986)

Wer wie ich mit Parker Lewis – Der Coole von der Schule groß geworden ist, der muss Ferris macht blau einfach lieben, denn die Serie ist gewissermaßen dass Spin-Off zu diesem Film von John Hughes (abgesehen davon, dass es auch ein direkten Spin-Off der Produzenten von Ferris macht blau gab, der aber scheiterte).

Ferris ist der Liebling seiner Mitschüler und das Feindbild seiner Lehrer. Als er einen Tag blau macht sammeln seine Mitschüler sogar für den Fall das Ferris mal eine neue Niere braucht, getreu dem Motto “Save Ferris”. Doch sein Direktor ist wohl der einzige, den Ferris nicht täuschen kann. und er setzt alles daran, Ferris dingfest zu machen und macht sich dabei sogar strafbar.

Ich frage mich immer noch, wie Jennifer Grey es nach diesem Film geschafft hat die Hauptrolle für Dirty Dancing zu bekommen, abgesehen von Ferris Freundin sind sämtliche Rollen eher mit durchschnittlich aussehenden Schauspielern besetzt, die gerade durch dieses Durchschnittlichkeit hohes Identifikationsportal liefern. John Hughes beweist auch hier wieder, dass er die Jugendlichen versteht und liefert zusammen mit The Breakfast Club zwei der wohl besten Highschoolfilme überhaupt ab. Zudem ist die Komödie auch sehr unterhaltsam und saukomisch, allen voran der Direktor auf seiner Hatzt liefert einige gute, gelungene Slapstickszenen.

Ein Film, den man als Schüler unbedingt gesehen haben sollte, den man aber auch mögen kann, wenn man ihn noch nicht in seiner Jugend gesehen hat. Schade. dass Hughes nach gerade mal acht Filmen das Filmemachen aufgegeben hat und sich auf das Schreiben von mittelmäßigen Drehbüchern bzw. das Produzieren von durchschnittlichen Massenfilmen konzentriert hat.

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