Uncategorized Benjamin on 29 Okt 2007 01:23 pm
Almost Famous (Cameron Crowe, USA 2000)
Almost Famous ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme. An ihm stimmt einfach alles. Schauspieler, Drehbuch, Atmosphäre, Musik, Tempo, Humor, Feeling.
William Miller ist ein 15 jähriger Freizeitreporter in den 70ern, der Artikel über Rockbands für ein lokales Magazin schreibt. Eines Tages bekommt er ein Angebot vom Rolling Stone Magazine, wo keiner eine Ahnung hat, wie alt Will ist, einen 3000 Wörter-Artikel über die (fiktive) Band Stillwater zu spielen. So begleitet er die Band auf ihrer Tour, gegen den erklärten Willen seiner Mutter, und taucht so ein in die Welt des Rock & Roll und lernt das Showbiz kennen, wie es wirklich ist.
Wahrscheinlich ist der Film auch deswegen so gut, weil Cameron Crowe zahlreiche autobiographische Elemente in das von ihm geschriebene und mit einem Oscar prämierte Drehbuch hat einfließen lassen, in seiner Jugend war er ebenfalls wie Will Journalist, der über Rockbands geschrieben hat.
Die Zeit des Rock’n'Rolls war (leider) lange vor meiner Zeit, daher kann ich nicht beurteilen, wie es damals war, für mich stellt der Film diese Zeit des Rock’n'Rolls aber sehr glaubhaft dar und transportiert das Lebensgefühl perfekt, so dass man ein Gefühl bekommt, wie es sich wohl anfühlte, damals Teil dieser ganzen Rock’n'Roll Bewegung zu sein. Das Geschehen wird immer perfekt musikalisch mit Songs aus dieser Zeit begleitet und sorgt so für sehr viel Atmosphäre, die Schauspieler harmonireren perfekt miteinander und überzeugen durch sehr viel Spielwitz und der Humor des Films besteht aus sehr viel passender Situationskomik. Das ganze verbindet sich zu einem perfekten Fell-Good-Film den man einfach gesehen haben sollte, egal, ob man Rock’n'Roll mag oder nicht.
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