Uncategorized Benjamin on 04 Dez 2007 02:44 am

Mr. Brooks (Bruce A. Evans, USA 2007)

In Mr. Brooks sehen wir Kevin Costner in einer für ihn recht ungewöhnlichen Rolle: Er spielt einen shizophrenen Serienkiller. Doch dieser Serienkiller namens Mr. Brooks hat nicht viel gemein mit den altbekannten Serienkillern. Diese waren meistens durchgedrehte, wahnsinnige Kettensägerkiller wie in Freitag der 13, oder kultivierte intelektuelle Monster wie Hannibal Lecter. Doch Mr. Brooks ist anders. Er ist erfolgreicher Unternehmer, ihm gehört eine große Firma, er hat gesellschaftliches Ansehen, nur leider auch ein kleines Problem: Seine Shizophrenie. Sein anderes Ich namens Marschall hat großes Vergnügen am Töten und treibt Mr. Brooks regelmäßig dazu Morde zu begehen. Diese sind so perfekt inszeniert, dass die Polizei keine Chance hat, ihm auf die Schliche zu kommen.

Eines Tages begeht er doch einen Fehler und wird bei einem Mord am offenen fotografiert. Doch der Zeuge geht nicht zur Polizei und er erpresst auch kein Geld von ihm. Vielmehr möchte er selbst einmal bei einem Mord dabei sein. Zeitgleich kehrt seine Tocher vom College nach Hause zurück und kurze Zeit später taucht die Polizei auf, da kurz vor ihrer Abreise ein Mord begangen wurde. Mr. Brooks beschleicht das Gefühl dass seine Tochter seine Krankheit und seine Lust am Morden geerbt hat. Verzweifelt überlegt er, wie die beiden Probleme am besten lösen kann…

Der Film ist sicherlich kein Meisterwerk der Filmkunst, aber auf jeden Fall eine sehr gute moderne Jackyl & Hyde Variante, die durchaus sehenswert ist.

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