Uncategorized Benjamin on 17 Dez 2007 01:00 am

Eraser (Chuck Russell, USA 1996)

Eraser ist fast schon ein klassicher Arnie-Actionfilm der guten alten Schule, nach seinen Ausflügen in andere Genres mit Filmen wie „Junior“ oder „Kindergarten Cop“. Daher weiß man auch was man erwarten kann: Wenig Logik, kurze, ein- bis zweizeilige Dialoge, flache Charaktere, aber dafür viel, viel Action. Schwarzenegger spielt den US-Marshall John Kruger, der für das Zeugenschutzprogramm arbeitet und hauptsächlich damit beschäftigt ist, Zeugen neue Identitäten zu verschaffen und ihr altes Leben auszuradieren, erasen eben. Sein neuester Schützling ist Dr. Cullen, eine Mitarbeiterin eines Waffenkonzerns, die Beweise hat, dass ihr Unternehmen illegal Waffen verschiebt. Da, wie sich herausstellt der CIA ebenfalls in die illegalen Geschäfte verstrickt ist, haben die beiden fortan keine ruhige Minute mehr, was natürlich zu jeder Menge saftiger Actionsequenzen führt. Manche davon, wie etwa die Jumbojetkampfszene könnten auch direkt aus einem James Bond Film entsprungen sein, wenn gleich es etwas albern wirkt, wenn Arnie mit seiner Waffe auf den auf ihn zurasenden Jumbo schießt, aber gut gemacht ist das ganze trotzdem. Alles in allem ist es ein Film, bei dem man vorher weiß was einen erwartet und auch genau das geboten bekommt. Das ganze ist dabei teilweise so überspitzt (wie etwa die mit Lichtgeschwindigkeit feuernden Waffen deren Fernrohr durch Wände sehen kann (denen Arnie natürlich trotzdem mit Leichtigkeit entkommt und erst durch einen Nagel in der Hand gestoppt werden kann)), dass man von vornherein weiß, wie ernst man diesen Film nehmen soll.

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