Uncategorized Benjamin on 05 Feb 2008 03:11 am
Das Beste kommt zum Schluss (Rob Reiner, USA 2007)
Edward Cole (Jack Nicholson) und Carter Chambers (Morgan Freeman) begegnen sich zum ersten Mal als Patienten in einem Krankenhauszimmer, dass sie sich teilen. Beide bekommen von den Ärzten mitgeteilt, dass sie an Krebs erkrankt sind und wahrscheinlich kein Jahr mehr zu leben haben. Cole ist Unternehmer und betreibt eine Krankenhauskette und dementsprechend vermögend. Chambers hatte in seiner Jugend große Träume und wollte Geschichtsprofessor werden, doch als seine Frau schwanger war, und er als junger Schwarzer eine Familie zu versorgen hatte, hat er den ersten gut bezahlten Job genommen, der sich ihm geboten hat, und ist Automechaniker geworden. Er hatte in seinem Leben viele Träume und schreibt sie jetzt, wo sein Leben kurz vor dem Ende steht in einer Liste nieder. Cole entdeckt diese Liste und beschließt, zusammen mit Chambers die Liste zu erweitern und abzuklappern. So springen die beiden Fallschirm, besuchen die Piramdien von Gizeh, fahren ein Autorennen mit zwei Mustang 500, sehen sich das Taj Mahal an, gehen auf Großwildjagd. Sie lernen sich dabei immer besser kennen und erfahren mehr über das Leben des anderen. Es stellt sich heraus, dass Cole eine Tochter hat, mit der er sich vor Jahren überworfen hat. Chambers versucht ein Treffen zwischen den beiden zu organisieren, was dafür sorgt, dass Cole und Chambers im Streit auseinander gehen…
Zugegeben, die Story von Das Beste kommt zum Schluss ist relativ dünn. Ein Roadtrip zweier alter Männer im Angesicht des Todes, erinnert ein wenig an Knockin’ On Heavens Door. Aber der Film lebt von seinem Hauptdarsteller Jack Nicholson. Die Grenze zum Overacting überschreitet er doch recht oft, aber das ist nicht schlimm. Es ist einfach ein Hochgenuss Nicholson zuzusehen, wenn er voll aufdreht, und das tut er hier ein ums andere Mal. Das bereichtert dern Film ungemein und überspielt die schwache Story, führt aber gleichzeitig dazu, dass Freeman zu einer Art Sidekick verkommt, der Nicholson Vorlagen gibt. Alles in allem aber ein rundum unterhaltsamer Film den man sich ruhigen Gewissens ansehen kan, für Nicholsonfans ohnehin Pflicht.
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