Uncategorized Benjamin on 17 Sep 2008 01:54 pm
10.000 B.C. (Roland Emmerich, USA/Neuseeland 2008)
Wirklich abgrundtief grottenschlechter Film an dem einfach mal so rein gar nichts toll ist, außer das Bild auf der Blue Ray, aber das auch nur weils Bild von ner Blue Ray Scheibe ist. Die Jahreszahl im Titel ist wohl nur symbolisch zu verstehen, als “vor langer, langer Zeit”, dazu muss das ganze noch auf irgendeiner Parallelerde spielen weil auch ansonsten keinerlei historische Bezüge zu unserer Geschichte bestehen, und auch die geographischen Gegebenheiten von schneebedeckten Bergpässen direkt neben weiten Savannenlandschaften auf unserem Planeten sicher nicht so zahlreich gegeben sind. Erzählerisch werden viele Stränge aufgeworfen, aber keiner wirklich zu Ende erzählt, die ominöse Auferstehung von den Toten entbehrt jeglicher Grundlage und (Film-)Logik und alles in allem Macht das ganze wenig Spass. Lediglich die Mamut-Actionszene kann einen so einigermaßen vom Hocker hauen aber ansonsten … Ich weiß irgendwie vertritt der gute Herr Emmerich die Ansicht dass das Publikum einfach nur unterhalten werden möchte und das man deswegen auch gut auf Logik und etwas Tiefgang verzichten kann, aber Filme wie The Dark Knight sind das beste Beispiel dafür dass intelligente atmosphärische spannungsgeladene Filme mit guten Darstellern deutlich überzeugender und unterhaltsamer und vor allem dollarmäßig ergiebiger sind. Emmerich – Setzen sechs.
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