Uncategorized Benjamin on 01 Okt 2008 02:46 am
Blood Simple – Director’s Cut (Joel Coen, Großbritannien / USA 1984)
Gerade den nächsten bzw. ersten Coen nachgeschoben. Gefällt mir deutlich besser als Fargo. Das Erstlingswerk der Coens ist eine brilliante Homage an den Film Noir, düster, morbide und obwohl der schwarze Humor der späteren Filme hier noch weitestgehend fehlt bzw. sehr, sehr tief verborgen und sehr subtil ist, ist die Geschichte schon ähnlich abgedreht und unfreiwillig witzig. Der Film hat zu jeder Zeit das richtige Tempo und ist sehr stringent aufgebaut, was wohl auch an seinem recht begrenzten Budget lag. Ich kann auch voll und ganz verstehen das der eine Coen Bruder die gute Frances nach den Dreharbeiten geheiratet hat, sie sieht echt gut aus in dem Film. Alles in allem ein absolut überzeugender Debut Film, der schon deutlich die spätere Entwicklung der Coens vorweg nimmt. Von allen Filmen derjenige der am ehesten mit No Country For Old Men zu vergleichen ist, auch wenn natürlich insgesamt Welten zwischen den beiden Filmen legen. Aber auch wenn der Film ziemlich unbekannt ist, sollte man ihn, zumindest als Coen-Fan auf jeden Fall gesehen haben, auch wenn er Noir mäßig eher düster ist.
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