Uncategorized Benjamin on 01 Okt 2008 06:36 am
Wu Ji – Die Reiter der Winde (Chen Kaige, China/Hongkong/USA 2005)
Wu Ji schickt sich an seinen großen Vorbildern wie Hero und Tiger & Dragon zu erzählen und versucht eine Geschichte epischen Ausmaßes zu erzählen über Sklaven die Rolle von großen Generälen schlüpfen, Göttern die Menschen die Unsterblichkeit versprechen mit der Einschränkung, dafür nie die große Liebe erfahren zu dürfen, und von machtbesessenen Politikern die Intrigen spinnen um die Macht zu erlangen, aber auch von mysteriösen fernen Ländern, deren Einwohner übermenschliche Kräfte haben und schneller als der Wind laufen können. Auch wenn der Film Freunde von Hero & Co sicher begeistern dürfte, da er viel der chinesischen Mythologie und den grandiosen Szenenbildern vorweisen kann, so ist die Geschichte doch zu sehr melodramatisch überladen und es gibt zu viele unerwartete erwartete Storywendungen und ganz insgesamt nicht so sehr packen da die Grundstory zwar relativ simpel ist, aber in zu viele Handlungsfäden aufgespalten ist und man sich manchmal mit einem großen Fragezeichen auf der Stirn fragt, was eigentlich genau gerade auf der Leinwand abgeht. Dazu kommt noch das man den CGI Effekten oftmals ansieht dass hier das Budget Grenzen erreicht hat, was die ansonsten schön abgefilmten Bildfolgen leider unangenehm stört. Alles in allem ein Film den man zwar durchaus sehen kann, der aber an seinen eigenen Ansprüchen scheitert.
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