Monthly Archive for "März 2009"



Uncategorized Benjamin on 29 Mrz 2009

The Wrestler

Uncategorized Benjamin on 29 Mrz 2009

Der Vorleser

Uncategorized Benjamin on 29 Mrz 2009

Vorbilder

Uncategorized Benjamin on 29 Mrz 2009

96 Hours (Pierre Morel, Frankreich 2008)

Ihr wollt wissen von wem Jack Bauer (24) ausgebildet wurde? Dann guckt 96 Hours! Als wir ins Kino gingen sagte der Mann am Einlaß zu uns “Klasse Film, Liam Neeson töten einfach alle”. Treffender kann man den Film nicht beschreiben. Die Story ist relativ fix erzählt Neeson spielt einen EX-wahrscheinlich-CIA-Agenten der in den besten Jahren seiner Familie berufsbedingt nicht da war. Als Konsequenz hat seine Frau sich irgendwann scheiden lassen und einen neuen, reichen Mann geheiratet. Neeson geht darauf hin in Frührente um mehr bei seiner Tochter sein zu können und versäumtes wieder gut zu machen, ist auf Grund seiner Berufserfahrung aber absolut paranoid in Bezug auf seine Tochter. Als diese dann einen Trip nach Paris unternehmen will ist Neeson natürlich aus dem Häuschen, erlaubt es aber schließlich auf Druck seiner Frau. Doch natürlich passiert kaum dass die kleine in Paris angekommen ist das, was passieren muss: Sie und ihre Freundin werden von Osteuropäischen Menschenhändlern verschleppt. Auf Grund seiner Erfahrung weiß Neeson, dass er 96 Stunden hat, bevor seine Tochter nicht mehr auffindbar ist, also macht er sich auf den Weg nach Paris, um seine Tochter zu retten …

Der Film hat natürlich ziemlichen B-Movie-Charakter. Die Story ist ziemlich flach und Neeson rennt einfach alles tötend durch den Film, einem klaren, vordefinierten Ende entgegen. Aber wie er das tut. Absolut perfekt inszeniert. Ein wahrer, geiler Männerfilm. Neeson haut einfach alle platt. Die Kämpfe dauern dabei auch nie lange, maximal zwei bis drei Schläge und jeder Gegner liegt am Boden. Und das geschieht im Schnitt spätestens alle 5 Minuten, meistens aber deutlich häufiger. Wer Rache- bzw. härtere Actionfilme mag, der wird sehr wahrscheinlich von diesem Film absolut geflasht sein. Ein knallharter, astrein inszenierter  Rachethriller. bei dem man seine Moral über den Haufen werfen und ihn einfach genießen sollte.

5 von 5 zu Brei geschlagenen Nubsi Schlägern

Uncategorized Benjamin on 29 Mrz 2009

The Spirit (Frank Miller, USA 2008)

Der Film gehört eindeutig zu den drei schlechtesten Filmen die ich je gesehen habe. Comicverfilmungen sind immer so eine Sache. Wo Watchmen absolut großartig und grandios ist, da ist The Spirit unterirdisch schlecht. Einen wirklich eigenen Stil hat der Film nicht, ständig wechseln sich verschiedene Stile ab, ohne das man ein erkennbares Muster erkennt. Dabei ist die Optik entgegen den Versprechungen im Vorfeld nicht wirklich berauschend. Die Geschichte ist strohdoof und absolut unintelligent. Für die deutsche Synchro die Stimme die früher Heath Ledger gesprochen hat dürfte auch nicht zwingend die beste Idee gewesen sein. Scarlett Johanssons Rolle ist absolut dumm und leider gottes auch ähnlich von ihr gespielt. Samuel L. Jacksons Charakter als böser Gegenspieler vom Spirit ist absolut lächerlich und unfreiwillig komisch. Die vollkommen absurde Naziszene ist ein absoluter Tiefpunkt des Films. Eva Mendez sieht zwar hübsch aus, davon ab hat sie auch nicht wirklich viel zu bieten, zumal ihre jüngere Version nochmal deutlich hübscher ist. Schlecht, schlechter Spirit. Der Film ist wirklich richtig, richtig mies. Das man storytechnisch von solchen Filmen nicht wirklich viel erwarten kann, ist ja klar. Spirit bietet hier aber gar nichts. Aber sonst bieten solche Filme zumindest eine gute noir-mäßige Atmosphäre, einen guten Soundtrack, eine packende Stimmung und eine schöne Ästhetik und gute Action, weswegen man ganz gut über die inhaltlichen Mängel hinwegsehen kann. The Spirit bietet leider gar nichts von dem.

Uncategorized Benjamin on 29 Mrz 2009

Watchmen – Die Wächter

Uncategorized Benjamin on 29 Mrz 2009

Männersache

Uncategorized Benjamin on 29 Mrz 2009

Der Seltsame Fall des Benjamin Button (David Fincher, USA 2008)

In meinen Augen ein archetypisches Hollywoodepos mit allem was ein solcher Film haben muss. Eine Interessante Geschichte, in imposanten Bildern erzählt, mit hervorragenden Schauspieler, einem epochalen Soundtrack und das ganze verteilt auf eine Länge von annähernd drei Stunden. Laut Spiegel Online soll es sich bei Benjamin Button um die größte Liebesgeschichte seit Titanic halten. Komischer Maßstab. Titanic war sicher einer der am besten inszenierten Katastrophenfilme aller Zeiten, die Liebesgeschichte allerdings war absolut unterirdisch, auch wenn sie natürlich einen nicht unerheblichen Teil zum Erfolg des Films beigetragen haben dürfte. Benjamin Button hat dabei einen sehr interessanten Ansatz: Ein Kind wird geboren. Es sieht aus wie ein Greis und ist medizinisch gesehen auch einer. Gicht, Rheuma, Grauen Star, verschrumpelt, das Kind scheint alle üblichen Alterserscheinungen aufzuweisen und wird von seinem Vater vor einem Altenheim ausgesetzt wo es liebevoll aufgenommen wird. Der Arzt gibt dem Kind keine Überlebenschance und so beschließt die Schwester des Heims sich bis zu seinem Tod um ihn zu kümmern. Sie als Afro-Amerikanerin hat im frühen 20. Jahrhundert ebenfalls mit Ablehnung auf Grund von anders sein als der Schnitt der Gesellschaft zu kämpfen und zusätzlich noch ein großes Herz. Doch das Kind möchte nicht wirklich sterben, es wird größer und älter, wobei sich sein Körper zunehmenden von den Alterserscheinungen zu erholen scheint. Und tatsächlich; Benjamin scheint immer jünger zu werden. Im Altenheim, wo er anfangs ja recht gut aufgehoben ist, lernt er die Nichte einer Mitbewohnerin kennen, zu der er ein sehr gutes Verhältnis entwickelt, die beiden sind auch ungefähr im gleichen Alter, auch wenn sie ihn natürlich für einen alten Opa hält. Doch die beiden werden ihr gegenseitiges Schicksal. Als er sie Jahre später wiedertrifft ist er zwar immer noch Rentner, sie jedoch eine junge heranwachsende Frau. Es entwickelt sich so etwas wie Liebe zwischen den beiden. Nicht wirklich Liebe, aber auch nicht nur Freundschaft. Doch dann zieht es Benjamin in die Welt hinaus. In einem relativ langgezogenen Mittelteil sieht man die Abenteuer Benjamins in der Welt, wo er zunächst als alter Mann auf einem Schiff anheuert, im Laufe der Jahre aber immer jünger wird. Irgendwann, als die beiden schlielich ungefähr im gleichen Alter sind, finden sie schließlich zueinander und werden glücklich und bekommen sogar ein Kind, doch Benjamin hat Angst, er möchte nicht, dass seine Frau eines Tages zwei Kinder erziehen muss. Ihre Tochter und ihn selbst…

Der Film ist sicher großartig, hat allerdings in der Mitte einige Längen, die dafür sorgen, dass er nicht als ganz großer Klassiker in die Filmgeschichte eingehen wird. Ich gehed davon aus, dass das Buch auf jeden Fall noch deutlich mehr hergeben dürte, als der Film. In Anbetracht der Tatsache, dass das Skript zum Film schon seit Jahrzehnten durch Hollywood geisterte und praktisch als unverfilmbar galt, muss man David Fincher ein großes Lob aussprechen. So einen Film hätte ich wahrlich nicht von ihm erwartet und hätte es nicht den ebenfalls großartigen Slumdog Millionär gegeben, hätte Benjamin Button sicher deutlich mehr Oscars eingeheimst als nur in den Nebenkategorien. Gerade Fincher hätte definitiv einen verdient, wenn auch eher für Fight Club als für Benjamin Button, aber dass er das Potential hat, wirklich oscarreife Filme  zu drehen, hat er mit diesem Film bewiesen. Wirklich sehr schade, dass die Umsetzung der Nebenplots so genial gelungen ist, aber der große zentrale Plot, die Lovestory, nicht zu der Größe anwachsen kann, die dem Ausmaß dieses Films angemessen wäre und einen nie wirklich fesseln kann. Aber das ist nur eine subjektive Meinung, über Benjamin Button sollte sich defintiv jeder sein eigenes Urteil bilden.

5 von 5 Knöpfen

Uncategorized Benjamin on 29 Mrz 2009

Rashomon – Das Lustwäldchen

Uncategorized Benjamin on 29 Mrz 2009

Patton – Rebell in Uniform (Franklin J. Schaffner, USA 1970)

Uncategorized Benjamin on 29 Mrz 2009

Papillon (Franklin J. Schaffner, USA/Frankreich 1973)

Gefängnisfilme faszinieren mich momentan. Man stelle sich das vor: Man hinterzieht Steuern und kommt dafür 5 Jahre in den Knast. Klingt wie etwas ganz alltägliches, passiert ja ständig und ist was ganz normales. Aber was das für einen selbst bedeuten muss…. 5 Tage, 5 Monate, 5 Jahre, 50 jahre auf vlt. 10 m² leben müssen. Immer. Bis auf evtl. Rundgänge 24 Stunden am Tag in einer Zelle stecken. Nicht entscheiden können wohin man geht, eingesperrt sein … Absolut schrecklich. Ich möchte nie nie nie im Leben eingesperrt werden. Papillon setzt sich mit genau diesem Thema auseinander. Steve McQueen wird, seiner Aussage nach unschuldig, wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe verurteilt, ich weiß gar nicht mehr wie lang. Er kommt in einen Knast vor der Küste von Französisch-Neuginea, wo er natürlich versuche unternimmt zu fliehen, was ihn in zweijährige Einzelhaft bringt, wovon er mindestens 6 Monate in Dunkelhaft verbringen muss und absolut unterernährt wird.  Doch sein Überlebenswille ist ungebrochen und sein Freiheitsdrang auch nach Jahren in der Haft ungebrochen. Alles in allem ein klasse Film, in dem Dustin Hoffman zeigt, dass Kleider eindeutig Leute machen … bzw. manchmal halt Brillen ;-) Wer Filme mit der Thematik Knast, Ausbruch, Freiheit mag, dem sei dieser Film sehr ans Herz gelegt. Schön ist vor allem das die Charaktere eindeutig im Vordergrund stehen. Zwar erfährt man nicht wirklich viel über McQueens und Hoffmans Vorgeschichte, aber das Verhältnis der beiden, dass sich im Laufe der Jahre entwickelt ist sehr interessant zu beobachten, insbesondere in Hinblick auf das Ende.

4 von 5 Kokosnüssen

Uncategorized Benjamin on 27 Mrz 2009

Gesprengte Ketten (John Sturges, USA 1963)

Ein weiterer großer Klassiker, der endlich gesichtet wurde. Aber ist er wirklich so groß? Meiner Meinung nach nicht. Die Nazis kommen in den letzten Tagen des Krieges auf die Idee, sämtliche Kriegsgefangenen die als Ausbruchskönige gelten in einem Hochsichereitsgefangenenlager zu sammeln und zu inhaftieren. Das ist natürlich eine denkbar schlechte Idee, da natürlich unmittelbar mit den Ausbruchsvorbereitungen begonnen wird.Und das soll kein kleines Ding werden, 250 Leute sollen es rausschaffen. Denn die Pflicht eines gefangenen Soldaten ist es den Feind weiterhin zu schwächen und dafür zu sorgen, das so viele Leute wie möglich zu seiner Bewachung nötig sind oder halt entsprechend viele Leute benötigt werden um ihn wieder einzufangen. Das ganze basiert auf einer wahren Geschichte, allerdings mag man dies kaum glauben. Ich persönlich stelle mir ein Hochsicherheitsstraflager der Nazis deutlich anders vor, als es im Film dargestellt wird. Das ganze wirkt mehr wie ein Ferienlager. Zwei Stunden dauern Planung und Durchführung des Ausbruchs im Film dann auch, das ganze hätte man deutlich straffen können. In den letzten 45 Minuten sieht man dann wie die Ausbrecher größtenteils nach und nach geschnappt werden, das ist durchaus eine willkommene Abwechslung und der Film an sich ist auch absolut sehenswert und gerade für Steve McQueen Fans ein Muss, aber ein ganz großer Klassiker den man gesehen haben muss ist nicht wirklich. Dann lieber Die Brücke am Kwai. Ähnliches Thema, aber meiner Meinung nach deutlich besserer Film.

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