Monthly Archive for "April 2009"



Uncategorized admin on 30 Apr 2009

Lang lebe Ned Devine! (Kirk Jones, Großbritannien 1998)

>mach zehnder modulator

Uncategorized Benjamin on 13 Apr 2009

Body Shots (Body Shots, USA 1999)

Uncategorized Benjamin on 12 Apr 2009

Crank (Mark Neveldine/Brian Taylor, USA 2006)

Im Kino hab ich diese Woche den Trailer zu Crank 2: High Voltage gesehen und der hat mich ja mehr als neugierig gemacht. Abgedreht, rasant, witzig, actionreich, innovativ sah das ganze aus. Aber irgendwie habe ich Crank immer mit Running Scared verwechselt, weswegen ich den Hype um den Film gar nicht nachvollziehen konnte. Glücklicherweise kam Crank jetzt zu Ostern im Fernsehen. Der Film hat die vom Trailer für den zweiten Teil geweckten Erwartungen an den ersten mehr als erfüllt. Flott, actionreich, rasant, witzig und relativ innovativ. Bruce Willis geht langsam aufs Rentenalter zu, ebenso wie Samuel L. Jackson, der stark nachgelassen hat, und Vin Diesel kann zwar den coolen Macker raushängen lassen, symphatisch oder witzig finde ich ihn allerdings nicht. Und somit hat sich in meinen Augen Jason Statham in den letzten fünf Jahren zum vorläufig letzten großen Actionhelden Hollywoods gemausert, den man speziell auf Grund seiner tiefen, sehr maskulienen Stimme unbedingt im Original erleben muss. Auch sonst nimmt man Statham den Actionhelden in jeder Minute voll ab und ein komödiantisches Talent hat er auf jeden Fall ebenfalls. Diese Tatsachen kombiniert mit dem wirklich tollen Drehbuch von Neveldine und Taylor ergeben eine adrenalingeladene Mischung. Chev (Statham), seines Zeichens Auftragskiller für ein großes Westküstensyndikat wacht eines Morgens ziemlich fertig auf und findet eine DVD mit der Beschriftung “Fuck You”, auf der er sieht, wie ihm im Schlaf ein chinesischer Giftcocktail gespritzt wird, der ihn binnen einer Stunde tötet. Das einzige was die Ausbreitung des Giftes und den Tod verhindern kann ist Adrenalin, so dass Chev bei der Suche nach den Täter den ständigen ultimativen Kick braucht um Rache zu nehmen. Und so beginnt eine atemberaubende Verwüstungstour durch Los Angeles. Leider geht der ganze Sache kurz vor Ende ein wenig die Luft aus, wobei das Ende dann doch wiederum überrascht. Aber dieser Hänger zum Ende hin, soll im zweiten Teil mehr als behoben worden sein und nach all den Vorschusslorbeeren, die der zweite Teil bereits jetzt von den Kritikern bekommen hat, freue ich mich um so mehr auf den zweiten Teil, den ich hoffentlich spätestens am Freitag im Kino sehen werde

5 von 5 Adrenalinschüben

Uncategorized Benjamin on 12 Apr 2009

Death Race (Paul W.S. Anderson, USA/Deutschland/Großbritannien 2008)

–rasanter action kracher, die “story” zwischen den actionblöcken ist sowas wie die werbung in einem fernsehfilm – ein notwendiges übel das irgendwie dazu gehört, das man sich aber auch einfach sparen könnte. recht unterhaltsamer film von dem man natürlich außer action in reinkultur nichts erwarten darf 

Uncategorized Benjamin on 12 Apr 2009

Der ewige Gärtner (Fernando Meirelles, Großbritanien/Deutschland 2005)

Uncategorized Benjamin on 10 Apr 2009

Knowing (Alex Proyas, USA 2009)

Knowing ist der wohl bisher schlechteste Film des Jahres. Man fragt sich warum sich Nicolas Cage immer wieder für solche Machwerke hergibt. Dass er auch anders kann hat er doch in Leaving Las Vegas Oscarreif bewiesen. Auch Proyas hat mit I, Robot schon gezeigt, dass er deutlich mehr kann als das was er hier mit Knowing abgeliefert hat. Der Film hat mit Abstand eines der schlechtesten Drehbücher der letzten Jahre und die CGI Effekte sehen teilweise leider mehr als billig aus. Es ist ja generell auch nichts verkehrtes, altbekannte Themen und Kunstgriffe aufzugreifen und anzuwenden, wenn man sie denn dann geschickt zu etwas interessantem Neuen kombiniert oder zumindest ansatzweise interessant gestaltet. Aber diese Story eines Vaters der nach dem Tod seiner Frau den Glauben an alles verloren hat, nur um dann im Angesicht des Weltuntergangs wieder zu seinem Glauben zu finden lockt keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor. Zumal besonders tragisch ist, dass der eigentlich recht vielversprechende Mystery-Anfangspart des Films mit dem Ende irgendwie so rein gar nichts zu tun hat, und damit völlig belanglos wird. Die Inszenierungen der beiden Katastrophen haben zwar gute Ansätze, können aber leider auch nicht wirklich überzeugen. Der Flugzeugabsturz ist von der Idee her gut. Eine ungeschnittene Sequenz die die allerersten Minuten nach dem Unglück zeigt, doch leider machen die mehr als miesen Computertricks diese Szene ziemlich kaputt. Und die U-Bahn-Katastrophe ist auch sehr fragwürdig insziniert. Man könnte leicht auf die Idee kommen, das New Yorker U-Bahnen mit knapp 1000 km/h Unterwegs sind und Pfeiler und Wände allesamt aus Pappe sind, ansonsten lässt sich nicht nachvollziehen, wie eine U-Bahn soweit ungebremst durch den Untergrund rasen kann. Die komische Mutter mit ihrer spontanen Fluchtaktion nervt ziemlich und auch die übertrieben eingesetzten biblischen Motive stören ziemlich. Der Film will viel mehr sein als er ist. Leider ist er gesamtgesehen recht wenig

1 von 5 Kieselsteinen

Uncategorized Benjamin on 09 Apr 2009

Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile. (Justin Lin, USA 2009)

Uncategorized Benjamin on 09 Apr 2009

Departed – Unter Feinden (Martin Scorsese, USA 2006)

Uncategorized Benjamin on 09 Apr 2009

About a Boy, oder: Der Tag der toten Ente (Chris Weisz/Paul Weisz, Großbritannien 2002)

Uncategorized Benjamin on 08 Apr 2009

Dorfpunks (Lars Jessen Lars Jessen, Deutschland 2009)

Heute wollte ich mit einem Kumpel ins Kino gehen und irgendwas gucken, und als wir da in der Schlange standen sahen wir, dass eine Sneak läuft. Da habe ich doch dann die Chance genutzt, nach über zwei Jahren zum ersten Mal wieder in einer Sneak zu sitzen, ohne zu wissen was läuft. “Dorfpunks” wurde uns beschert und nach der Anfangsszene, wo man ein paar 17-19 jährige Punks in einem Wald sitzen sieht und ein paar hochgradig klischeebeladene Dialoge hört dachte ich mir schon, dass das wohl nix werden kann und war froh, kein Geld bezahlt zu haben. Aber so kann man sich doch durchaus täuschen. Die Darsteller des Films kommen nahezu alle unglaublich symphathisch rüber und werten ihn somit ungemein auf. Worum geht es in dem Film? Um Punks, um die 80er, um Nostalgie, um Selbstfindung, um eine Band, um Ideale, um Freundschaft, um die Liebe und um die Zukunft. Ärgerlich ist, dass der Film sich eigentlich ganz gut entwickelt und zahlreiche Konflikte anspricht, z.B. das schwierige Verhältnis zu den Eltern, oder die Auseinandersetzungen mit der Landjugend, ohne auch nur einen davon richtig zuzuspitzen und wirklich zu thematisieren. Zu allem Überfluß bekommt der Zuschauer dann auch noch eine Methapher mit dem Zaunpfahl übergebraten, in der Mann die fünf Punks in einem Gummiboot in einer Nebelschwade orientierungslos übers Meer paddeln sieht. Das ist sehr schade, der Film verschenkt hier wirklich sehr viel Potential. Gerade auf Grund der symphatischen Darsteller hätten dem Film 20 Minuten mehr auch nicht geschadet. Wir haben uns nach dem Film auch gefragt, ob das Wort Geil Mitte der 80er tatsächlich schon so dominant war, oder ob das nicht eher ein Produkt der frühen 90er ist. Aber so kann man, ganz im Sinne des Films sagen, dass er auf einer Skala von nullgeil bis vollgeil doch schonmal deutlich über halbgeil war. Ich bin ganz froh, dass der Film in der Sneak kam, den ich warhscheinlich sonst nie gesehen hätte, und nicht irgendeine trashige 0815 Hollywoodkomödie.

Uncategorized Benjamin on 05 Apr 2009

Slumdog Millionär (Danny Boyle/Loveleen Tandan, Großbritannien/USA 2008)

Grandios. Mit Slumdog Millonär hat Danny Boyle einen der besten Hollywoodfilme der letzten Jahre geschaffen. Slumdog Millionaire erzählt die Geschichte des Slumjungen Jamal Malik, welcher in der indischen Ausgabe von “Wer wird Millionär” als erster überhaupt vor der 20.000.000 Rupienfrage steht. Doch der Moderator der Sendung Prem Kumar, ebenfalls ein ehemaliger Slumbewohner, der sich hochgearbeitet hat, glaubt nicht, dass ein Junge wie Jamal diese Antworten ohne zu betrügen wissen kann und lässt ihn daher vor der Sendung, in der Jamal die Millionenfrage beantworten soll, von der Polizei mitnehmen und verhören. Im Zuge des anfangs äußert brutal geführten Verhörs kann Jamal dem Inspektor glaubhaft erkläre, dass jede einzelne ihm gestellte Frage einen Bezug zu seiner Biographie hat, was es ihm ermöglichte, die Fragen korrekt zu beantworten.Diese Bezüge zu seinem Leben machen einen Großteil des Films aus. Chronologisch, episodenhaft haben wir Teil an Jamals bewegten Leben. Dabei zeigt uns Danny Boyle in atemberaubend phantastisch aussehenden Bildern die Millionenmetropole Mumbai (ehemals Bombai). Kombiniert mit einem mitreißenden und lange haftend bleibenden Soundtrack entstehen somit Eindrücke, die lange Zeit haften bleiben. Dabei ist der Film zugleich auch formal anspruchsvoll, da sich Boyle der doppelten Rückblendenstruktur bedient, die den Zuschauer anfangs etwas irritieren können, einen dann aber schnell mitreißen kann.Der Film sprüht nur so vor Lebendigkeit und Energie. Und doch ist die ganze konstruierte Handlung lediglich das Gerüst für die wahre Geschichte des Films: Jamals unnachgiebiger Suche nach seiner großen Liebe Latika. Eine Liebe, die lange Zeit nicht sein darf und immer wieder von äußeren Umständen verhindert wird und schließlich sogar von Jamals Bruder Salim verraten wird. Jamals einziger Beweggrund überhaupt bei “Wer wird Millionär” teilzunehmen ist die Tatsache, dass er weiß, dass Latika diese Sendung gerne sieht.

Und somit spitzt sich tatsächlich die ganze Geschichte in einem atemberaubend inszenierten Finale zu. Wenn man es schafft in den Film einzutauchen, was eigentlich nicht schwer fallen sollte, dann ist das Finale schon sehr elektrisierend. Jamal Malik ist ein Junge aus den Slums von Indien. Es gibt eine Milliarde Menschen in Indien die so sind wie er. Arm, mittellos, ohne jegliche Aussicht darauf diesem Schicksal je zu entkommen. Das ist auch der Grund warum “Wer wird Millionär” in Indien so dermaßen beliebt ist. Gerade in diesem Land bedeuten 20.000.000 Rupien (ca. 400.000€) die Chance den Slums, der Armut und dem Elend zu entkommen. Millionen Menschen versuchen Kandidat zu werden, und diese Chance zu ergreifen. Und jetzt steht einer von ihnen, Jamal Malik, unmittelbar vor dieser Chance. Und somit versammeln sich zur finalen Show überall im ganzen Land mehrere Millionen Menschen vor ihren Fernsehgeräten und fieber mit Jamal mit und gönnen ihm von Herzen den Erfolg. Besonders diese Szenen haben es geschafft, mir eine Gänsehaut einzujagen, zumal die gezeigten Versammlungen vor einem Fernseher natürlich allesamt an Stationen aus Jamals Leben bestehen.

Slumdog Millionär ist ein schillerndes Porträt Indiens. “Wer wird Millionär” war in meiner Wirtschaftsgeographievorlesung ein Beispiel für die Ausmaße und den Umfang der modernen Globalisierung. Und tatsächlich ist Globalisierung, wenn auch nur indirekt, ein Thema von Slumdog Millionär, meines Erachtens nach ist Slumdog Millionär allerdings der “globalisierteste Film” den ich kenne. Zum einen durch die globale Fernsehsendung, zum anderen wird auch eine typische negative Begleiterscheinung der Globalisierung deutlich. Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Gewiss, für diese Erkenntnis brauch man keine Film, aber einen modernen Film über Indien zu drehen, ohne dieses Thema zu erwähnen wäre wenig glaubhaft. Und ist gleichzeitig auch ein Grund, weswegen der Film in Indien nicht gut angenommen wurde, und weswegen er nur wenig mit Bollywoodfilmen zu tun hat, und sich auch klar davon abgrenzt. Denn mit den Filmen der größten Filmindustri der Welt, Bollywood, werden nur schillernde Geschichte erzählt, die die Menschen aus ihrem Alltag reißen und ihnen eine nachträumenswerte Illusion vorspielen. Die Inder wollen des Elend, in dem sehr viele von ihnen Tag für Tag leben müssen nicht auch noch auf der Leinwand sehen. und genau dieses thematisiert Danny Boylein seinem Film und zeigt es zwar in schillernden, mitreißenden, aber dennoch schonungslosen Bildern.

Unter diesem Aspekt sind wohl auch die Bitten von Mercedes Benz und der indischen Variante von Coca  Cola zu sehen, die darum baten, ihre Logos aus dem Film zu streichen, da sie nicht mit dem Slum-Millieu in Verbindung gebracht werden wollen. Auch der ursprüngliche Geldgeber des Films, Warner Indepedent Pictures glaubte nicht so wirklich an den Erfolg des Film und zog Fox Searchlight Pictues mit an Bord, um sich die Kosten, und dementsprechend auch die Einnahmen des Films zu teilen. Hätten die Guten dem lieben Herrn Boyle mal etwas mehr vertrauen entgegen gebracht. Am Startwochenden lief der Film in nur 10 amerikanischen Kinos, spielte in diesen allerdings 360.000US$ ein. Bei den BAFTA-Awards konnte er als erster Film seit Schindlers Liste die drei Preise für Bester Film, Beste Regie und bestes Drehbuch abräumen, er jeden Golden Globe für den er nominiert war (vier Stück) und acht von neun möglichen Oscars bei der wichtigsten Preisverleihung der Welt. Bis zum heutigen Tag spielte der Film fast 300.000.000 US$ ein. Ein Segen, wenn man bedenkt dass kurzfristig zur Debatte stand, diesen Film nie auf einer Kinoleinwand zu zeigen, sondern ihn direkt als DVD auf den Markt zu bringen.

Und es ist defintiv ein Film den man wenn man kann im Kino sehen sollte, die Verbindung von mitreißender, bewegender Geschichte, großartiger, ins Mark gehender Filmmusik und atemberaubenden Bildern kann nur auf einer großen Filmleinwand seine ganze Wirkung entfalten. Ich bin mir relativ sicher, dass dieser Film einer meiner All Time Favorites werden wird. Unbedingt ansehen !

Uncategorized Benjamin on 05 Apr 2009

D.A.R.Y.L. – Der Außergewöhnliche (Simon Wincer, USA 1985)

D.A.R.Y.L. ist ebenfalls einer von den Filmen, die ich in einer bestimmten Phase meiner Kindheit wieder und wieder gesehen habe. Daher war ich hocherfreut, als ich in der Fernsehzeitung gesehen habe, dass er auf Pro Sieben läuft, wenn auch zu der unchristlichen Zeit um 4:49 am Samstag morgen. Das hatte dann auch zur Folge dass ich kurz vor dem Ende eingeschlafen bin, aber dennoch war es sehr nett, diesen Film mal wieder zu sehen. Dem Film sieht man seine Entstehungszeit in jedem Bild an, viele Filme aus den 80ern sehen irgendwie genau so aus, wie die meisten Serien aus dieser Zeit aussehen, und versprühen bis zu einem gewissen Qualitätsleve alle dasselbe Flair. D.A.R.Y.L. ist ein kleiner vlt. 10 – 12 jähriger Junge, der von zwei Wanderern im Wald gefunden wird. Er kann sich an nichts erinnern, außer an seinen Namen: Daryl. Die Richardson wollen schon seit einiger Zeit ein Kind adoptieren, also sind sie bereit, als Zeichen guten Willens, Daryl bei sich aufzunehmen, bis er entweder sein Gedächtnis wieder gefunden hat, oder seine Eltern gefunden werden. Schnell freundet er sich mit dem Nachbarsjungen Turtel an, dem Daryl allerdings, ebenso wie seinen Pflegeeltern nach einiger Zeit irgendwie ungewöhnlich vorkommt. Er erscheint fast wie der perfekte junge, er ist immer höflich, räumt auf, bohnert den Fußboden, macht sein Bett, seine Mutter mein irgendwann mal, er sei eine bessere Hausfrau als sie selbst. Er ist ein Ass im Baseball, knackt bei jedem Computerspiel problemlos die High Scores, aber auf der anderen Seite weiß er manche Dinge nicht, z.B. was eine Nutte ist, u.ä.. Nach einiger Zeit tauchen seine wirlichen Eltern auf, und nehmen ihn wieder mit. Wie sich herausstellt ist D.A.R.Y.L. in Wirklichkeit ein Roboter, genauer ein Junge, dem man ein elektronisches Gehirn implantiert hat, als Versuchsobjekt fürs Militär. D.A.R.Y.L. heißt: Data Analysis Roboter Youth Lifeform. Sein Erschaffer war davon überzeugt, dass aus D.A.R.Y.L. mehr geworden ist, als nur ein Roboter und nach dem das Militär herausgefunden hat, dass D.A.R.Y.L. eine Entwicklung durchgemacht hat, die nicht vorgesehen war, wollen sie ihn abschalte und entsorgen. Doch die zuständigen Wissenschaftler kommen ebenfalls zu der Erkenntnis, dass zwischen einem normalen Menschen und D.A.R.Y.L. mittlerweile kein Unterschied gemacht werden kann, und ermöglichen ihm die Flucht. In deren Verlauf ertrinkt er allerdings, woraufhin eine beteiligte Wissenschaftlerin ihn zu den Richardsons bringt und wieder reaktiviert. Doch D.A.R.Y.L. will ein Mensch sein, voll und ganz und Menschen sterben nunmal. Daher  schaltet er sich ab, um die Illusion der Menschlichkeit aufrecht zu erhalten.Der Film an sich ist sicher nicht außergewöhnlich, aber außergewöhnlich genug um mich als Kind ziemlich zu faszinieren. Roboter, Science-Fiction, das war mein Ding, und dieser Film bot das alles in einem menschlichen Rahmen mit einer geeigneten Identifikationsfigur. Der Film mischt Spannung, Gefühl und Humor in einem leichten Apell an die Menschlichkeit und der Vorsicht, die man bei der Entwicklung der Technik einhalten sollte.Trotz der nostalgischen Gedanken bekommt der Film von mir 3 von 5 positronischen Gehirnen 

Uncategorized Benjamin on 05 Apr 2009

Dead Man Walking – Sein letzter Gang (Tim Robbins, USA/Großbritannien 1995)

Dead Man Walking dürfte ich das erste Mal bei seiner Erstaustrahlung im Fernsehen vor gut acht bis zehn Jahren gesehen haben. Er ist einer der ersten Filme die mich bewußt berührt haben. Und daher ist er mir sehr ans Herz gewachsen. Dead Man Walking ist in amerikansichen Gefängnissen der Ausdruck den Wärter benutzen, wenn der Todeskandidat seinen letzten Gang zur Hinrichtung geht. In dem Film “Dead Man Walking” spielt Sean Penn diesen Mann, Matthew Poncelet, der  nach dem Mord an einem jugendlichen Paar seit nunmehr sechs Jahren im Todestrakt sitzt, und dessen Hinrichtung kurz bevor steht. Er wendet sich an die Nonne Helen Prejean, gespielt von Susan Sarandon, damit diese dafür sorgt, dass er seine letzten rechtlichen Möglichkeiten in Anspruch nehmen kann. Prejean lernt Poncelet als einen rassistischen, aufbrausenden Mann kennen, der keinerlei Reue zeigt und die Schuld für seine Tat auf andere schiebt und auch beteuert bei dem Mord nur dabeigewesen, ihn aber nicht begangen zu haben.  Doch wirklich Zweifel an seiner Tat besteht nie.Die Thematik des Films ist durchaus heikel, zumal die Todesstrafe in den USA ungefähr so viele Befürworter wie Gegner haben dürfte. Tim Robbins schafft es einen Film zu machen, der ambivalent ist, und durchaus beide Positionen nahebringt, und dem Zuschauer nicht aufzwingt, ob er für oder gegen die Todesstrafe zu sein hat. Auch kommt er fast ohne jeden Kitsch, Pathos oder Gefühlsduselei aus. Die Schauspieler liefern hervorragenden Leistungen ab. Sean Penn zeigt in dieser relativ frühen Rolle einmal mehr, warum er als einer der besten Charakterdarsteller Hollywoods gilt. Sein Poncelet ist einfach niemand, mit dem man wirklich Mitleid haben kann, dafür ist er zu uneinsichtig, zu unmenschlich und zu sehr ein Arschloch. Aber dennoch stellt sich die Frage, ob so jemand die Todesstrafe verdient hat. Und ob es überhaupt Recht ist, Tod mit Tod zu vergelten. Zumal im Film die leider traurige Tatsache angesprochen wird, das in amerikanischen Todestrakten mehrheitlich schwarze und vor allem Menschen aus den unteren Bevölkerungsschichten sitzen. Susan Sarandon, Ehefrau von Regisseur Tim Robbins, wurde für ihre Darstellung der Schwester Prejean mit dem Oscar für die beste weibliche Hauptrolle ausgezeichnet. Prejean hat das erste Mal Kontakt zu einem zum Tode verurteilten, ist gar das erste Mal in einem Gefängnis und sehr überfordert mit der Situation. Sie weiß nicht, ob sie diesem Menschen beistehen soll oder nicht, ob und wie sie sich mit den Eltern der Opfer in Verbindung setzen soll und was überhaupt falsch und richtig ist. Sie zieht ihre Stärke aus ihrem Glauben und ihr Glaube bekräftigt sie in dem was sie tut, auch wenn sie von ihrer Umwelt nur wenig Verständnis bekommt, und auch die Eltern der Opfer nicht nachvollziehen können, wieso sie diesem Menschen beistand leistet.Obwohl ich durchaus sehr vielen Filmen eine Topbewertung geben würde, so zählt Dead Man Walking doch für mich zu einem meiner absoluten persönlichen Favoriten, dem ich als Film an sich nichtmal irgendeine letztlich nichtssagenden Topwertung geben würde, aber er hat mich sehr berührt und schafft das auch bei jeder erneuten Sichtung. Wenn der Film mal irgendwo auf einem dritten Programm im Nachtprogramm läuft, auf jeden Fall einschalten. Es lohnt sich. 

Uncategorized Benjamin on 04 Apr 2009

Shadow of the Vampire (E. Elias Merhige, USA/Großbritannien 2000)

Uncategorized Benjamin on 03 Apr 2009

Rachels Hochzeit (Jonathan Demme, USA 2008)

Rachels Hochzeit ist ein Film dessen Eindrücke ich schwer bis gar nicht in Worte fassen kann. Ein Film, der einen nach anfänglicher Befremdung mehr und mehr in seinen Bann zieht und den man nicht abhakt, nachdem man aus dem Kino geht. Mir hat er jedenfalls außerordentlich gut gefallen, Anne Hathaway meistert ihre erste Charakterrolle hervorragend. Es ist schon faszinierend wie einen die tiefgehenden Konflikte anderer Familien mitunter so in ihren Bann ziehen können. Aber Jonathan Demme (u.a. auch für Das Schweigen der Lämmer verantwortlich) schafft es, seine Geschichte ganz sanft und behutsam zu erzählen. Sie ist nicht zielgerichtet und dennoch voller Energie. Tiefgehende Konflikte können nicht an einem Wochenende gelöst werden. Manches wird geklärt, anderes neu aufgeworfen. Und am Ende ist die Hochzeit vorbei und am Tag danach geht alles seinen gewohnten Gang. Ich weiß auch nicht. Mir fehlen die Worte. Und das spricht eher für den Film, denn verreißen kann man Filme in ellenlangen, arischen Ergüssen. Also einfach ins Kino gehen oder die DVD leihen und selber gucken. Lohnt sich. Aber Vorsicht: Für alle die seit Jahren auf die Fast and the Furious Fortsetzung gewartet haben dürfte der Film eher enttäuschend sein =) Für Leute die Filme mit menschlichen Schicksalen und Charakterstudien mögen gibt es dagegen eine absolute Empfehlung.

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