икона за подаръкWer hätte gedacht das Till Schweiger in der deutschen Kinolandschaft mal Maßstäbe setzen würde. In den letzten Jahren hat er der deutschen romantischen Komödie ein neues Gesicht gegeben und zu ungeahnten Erfolgen geführt. Keinohrhasen und Zweiohrkücken waren bombastische Erfolge, Kokowäh konnte sich auch noch sehen lassen und auch sein Mitwirken in Männerherzen hatte sicher einigen Anteil am Erfolg.

So hat man dann auch bei What a Man irgendwie unterschwellig immer das Gefühl das gleich Till Schweigers Gesicht irgendwo, zumindest als Gastauftritt erscheinen müsste. Das generelle Thema des Films, die Plattheit der Figuren, die Schweiger-typischen Braunfilter – und dennoch schafft Schweighöfer es dem Film eine eigene Note zu geben. Er agiert hier als Hauptdarsteller, Produzent und Regisseur. Der Gute hat ja zum Glück eine recht sympathische Art an sich und diese trägt den Film über weiter Strecken. Die Jokes zünden manchmal, manchmal nicht, manches, wie die Weisheiten seines türkischen Freundes werden irgendwann nervig.

Sibell Kekili macht eine sehr gute Figur, wirkt allerdings oftmals unterfordert, macht ihre Sache allerdings ganz gut. Wenn ich mich recht erinnere ist es ihr erster Auftritt in so einer eher seichten deutschen Romödie.

Alles in allem wird aber wohl niemand enttäuscht sein der den Film guckt. Den wer reingeht weiß im Grunde vorher auf was er sich einlässt und genau das bekommt er geboten. Wer sich etwas überraschendes, neues, innovatives erhofft, der dürfte wohl in der Tat enttäuscht werden. Aber so jemand liest ja auch Kritiken und dürfte sich daher gar nicht in den Film verirren. Wer einfach nur einen netten, seichten Kinoabend mit Freunden verleben möchte und diese Art von Filmen generell mag wird diesen netten Kinoabend auch bekommen.